Bilaterale Beziehungen Schweiz–Uganda

Die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Uganda sind nicht sehr intensiv. Die Schweiz verfügt über ein Honorarkonsulat in Kampala, das die Schweizer Staatsangehörigen in Uganda unterstützt. 

Das Grosse Horn von Afrika, zu dem auch Uganda gehört, ist einer der fünf geografischen Schwerpunkte der Subsahara-Afrika-Strategie 2021–2024, die der Bundesrat im Januar 2021 verabschiedet hat. 

Schwerpunkte der diplomatischen Beziehungen

Die Schweiz unterhält seit 1966 diplomatische Beziehungen mit Uganda. Die beiden Länder schlossen 1971 ein Investitionsschutzabkommen ab. 1972 eröffnete die Schweiz ein Konsulat in Kampala.

Die Schweizer Vertretung in Nairobi ist für die diplomatischen Kontakte mit Uganda zuständig. Sie hält die freundschaftlichen diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern aufrecht.

Datenbank Staatsverträge

Handelsförderung, Switzerland Global Enterprise SGE

Schweizerinnen und Schweizer in Uganda

Ende 2020 lebten gemäss Auslandschweizerstatistik 106 Schweizerinnen und Schweizer in Uganda und 254 ugandische Staatsangehörige in der Schweiz.

Geschichte der bilateralen Beziehungen

Die Schweiz anerkannte Uganda 1962 als unabhängigen Staat und nahm 1966 diplomatische Beziehungen mit dem ostafrikanischen Land auf. Unter der Diktatur von Staatschef Idi Amin (1971–1979) kam es zur Verfolgung zahlreicher Bevölkerungsgruppen. 1988 lancierte die Schweiz ein Programm, um die durch den Preiszerfall beim Kaffee, dem traditionell wichtigsten Exportprodukt des Landes, entstandenen Verluste auszugleichen.

Uganda, Historisches Lexikon der Schweiz

Diplomatische Dokumente der Schweiz, Dodis