Schweizer Engagement

Foto des Generalsekretärs der Vereinten Nationen im Bundeshaus in Bern
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon zu Besuch in Bern 2012. © UN Photo/Jean-Marc Ferré

Seit ihrem Beitritt im September 2002 hat sich die Schweiz als aktives Mitglied der Vereinten Nationen (UNO) etabliert, das sachorientiert und konstruktiv an Lösungen mitarbeitet. Nach 10 Jahren Mitgliedschaft zieht der Bundesrat eine positive Bilanz über unser Engagement.

Besondere Glaubwürdigkeit geniesst die Schweiz in der Völkergemeinschaft, weil sie keine Machtpolitik betreibt und keine versteckten Ziele verfolgt.

Da sich die grossen Herausforderungen unserer Zeit nicht im Alleingang lösen lassen, liegt es auch im Interesse der Schweiz, sich für die Stärkung der UNO einzusetzen. So nimmt sie aktiv an der Debatte über die UNO-Reformen teil und hat wiederholt mit Ideen und pragmatischen Vorschlägen zu Lösungen beigetragen. Ein Beispiel ist die Schaffung des UNO-Menschenrechtsrats, an dessen Ursprung eine Idee der Schweiz steht.

Auch bei anderen Aufgaben geht die Schweiz dort den Weg über die UNO, wo ein international koordiniertes Vorgehen sinnvoller und effizienter ist als Einzelprojekte. Dies gilt für die Friedens- und Sicherheitspolitik, für die Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe sowie für Themen der Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Der UNO-Rahmen ist auch wichtig, um das Völkerrecht international durchzusetzen und weiterzuentwickeln.

Schweizerinnen und Schweizer auf wichtigen UNO-Posten

Die Anerkennung des Schweizer Engagements zeigt sich nicht zuletzt darin, dass Schweizerinnen und Schweizer als UNO-Mitarbeitende oder unabhängige Experten in der UNO wichtige Posten besetzen.