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Störungen, Manipulationen, Sabotagen und gezielte Angriffe über elektronische Netzwerke gehören zu den Cyber-Risiken. Diese sind Begleiterscheinungen der Informationsgesellschaft.

Nationale Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken

Die fortschreitende Digitalisierung stellt auch die Schweizer Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Am 27.6.2012 hat der Bundesrat die Nationale Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken (NCS) gutgeheissen. In der Strategie werden die verschiedenen Risiken aus dem Cyber-Raum genannt, Schwachstellen lokalisiert und das Vorgehen der Schweiz beschrieben.

Mit der Strategie sind folgende Ziele verbunden:

  • Die Bedrohungen und Gefahren frühzeitig erkennen 
  • Die Widerstandsfähigkeit von kritischen Infrastrukturen erhöhen 
  • Cyber-Risiken reduzieren, insbesondere Cyber-Kriminalität, -Spionage und -Sabotage

Die NCS enthält 16 Massnahmen in folgenden sieben Handlungsfeldern: 

  • Forschung und Entwicklung 
  • Risiko- und Verwundbarkeitsanalyse 
  • Analyse der Bedrohungslage 
  • Kompetenzbildung 
  • Internationale Beziehungen und Initiativen 
  • Kontinuitäts- und Krisenmanagement 
  • Rechtsgrundlagen

Die Schweiz kooperiert auch mit anderen Staaten, um die Sicherheit des Cyber-Raums zu erhöhen.

Nationale Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken

Umsetzungsplan für die NSC

Am 15.5.2013 hat der Bundesrat den Umsetzungsplan der NCS bewilligt. Der Plan konkretisiert die Massnahmen der NSC und beschreibt die angestrebten Ergebnisse in den Bereichen Prävention, Reaktion, Kontinuitäts- und Krisenmanagement sowie unterstützende Prozesse.

Die Schweiz vertritt ihre aussenpolitischen Interessen in Bezug auf Cyber-Sicherheit auch mittels internationaler Kooperation. Sie nimmt an verschiedenen internationalen Prozessen und Initiativen teil, zum Beispiel im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Umsetzungsplan NCS

Nationale Strategie zum Schutz kritischer Infrastrukturen

Angriffe aus dem Cyber-Raum können einen Staat destabilisieren: Über digitale Netzwerke ist es zum Beispiel möglich, kritische Infrastrukturen wie die Strom- und Wasserversorgung oder die Telekommunikation eines Landes lahmzulegen. Die Schweiz hat 2012 die nationale Strategie zum Schutz kritischer Infrastrukturen erarbeitet, die auch Risiken aus dem Cyber-Raum berücksichtigt.

Nationale Strategie zum Schutz kritischer Infrastrukturen

Letzte Aktualisierung 22.02.2022

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