Im Fokus

Die Schweiz aus Sicht des Auslandes 2017

Verschiedene Naturereignisse wie der Abbruch des Triftgletschers (VS) prägten 2017 die Wahrnehmung der Schweiz in den ausländischen Medien. Thematisiert wurden dabei auch die Klimaerwärmung, von deren Folgen die für ihre Berge bekannte Schweiz ebenfalls betroffen ist, sowie die wirksamen Sicherheitsmassnahmen.
Verschiedene Naturereignisse wie der Abbruch des Triftgletschers (VS) prägten 2017 die Wahrnehmung der Schweiz in den ausländischen Medien. Thematisiert wurden dabei auch die Klimaerwärmung, von deren Folgen die für ihre Berge bekannte Schweiz ebenfalls betroffen ist, sowie die wirksamen Sicherheitsmassnahmen. © Keystone

In der ausländischen Berichterstattung über die Schweiz im Jahr 2017 sind Finanz- und Steuerthemen nach wie vor präsent. Mangels ähnlich aufsehenerregender Ereignisse wie in den beiden Vorjahren fällt die Berichterstattung jedoch weniger intensiv aus und ist unter anderem von den Berichten über punktuelle Spannungen mit einzelnen Staaten und verschiedene Naturereignisse geprägt.

Auch Volksabstimmungen, sportliche Leistungen (insbesondere von Roger Federer) und die Schweizer Wirtschaft stossen weiterhin auf Interesse. In diesem medienmässig relativ ruhigen Jahr wurde vermehrt auch über andere Themen wie Forschung, Wissenschaft und Innovation in der Schweiz berichtet. Das Image der Schweiz bei der breiten Bevölkerung im Ausland blieb demgegenüber auf hohem Niveau stabil: Die Schweiz wird vor allem wegen ihrer Regierungsführung und als Wohn-, Arbeits- und Investitionsland geschätzt. Gemeinsam mit der Wahrnehmung der Innovationskraft sind dies die Stärken des Schweizer Images im Ausland.
 
Schliesslich wird das Image der Schweiz auch durch ihre Präsenz in den sozialen Netzwerken beeinflusst. Um diese Dimension einzubeziehen, analysierte Präsenz Schweiz 2017 erstmals die Positionierung unseres Landes auf Instagram. Während die zahlreichen Naturschönheiten der Schweiz durch Instagram in den Vordergrund gerückt werden, stossen andere Aspekte, wie die Architektur unserer Städte oder unsere Gastronomie, auf weniger Resonanz.