Zum Anfang

Medienmitteilung, 24.05.2022

Vom 23.05.–28.05.2022 nimmt die Schweiz an der «Global Platform for Disaster Risk Reduction», der grössten internationalen Konferenz zur Minderung von Katastrophenrisiken, in Bali, Indonesien, teil. An der Konferenz beraten Delegierte von Regierungen und Fachpersonen aus Wirtschaft, Wissenschaft und die Zivilgesellschaft über die globale Politik zur Vorbeugung von Katastrophen und Notlagen. Die Konferenz mobilisiert Staaten, das UN-System und Interessengruppen, um die Katastrophenvorsorge zu beschleunigen sowie die Ziele des Sendai Rahmenwerks 2015–2030 und der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung voranzutreiben.

Vom 23. bis 28. Mai 2022 findet in Bali, Indonesien, die grösste Konferenz auf dem Gebiet der Katastrophenvorsorge statt. Die Konferenz wird vom Büro der Vereinten Nationen für die Minderung von Katastrophenrisiken (UNDRR) einberufen; Gastgeberin ist die Regierung Indonesiens.

Zunahme von Katastrophen und Notlagen erfordert gemeinsames Handeln

Gemeinsames Handeln und griffige Gegenmassnahmen sind unerlässlich, um Not und Leid zu verhindern. Katastrophenvorsorge zahlt sich finanziell, sozial und wirtschaftlich aus. Aus diesem Grund liegt der Schwerpunkt der Schweiz in Bali auf Investitionen in die Prävention und Vorsorge und auf einer besseren und differenzierteren Risikoabschätzung.

Bundesämter und Interessengruppen breit vertreten
Die Schweiz ist an der Konferenz mit einer Delegation, teils vor Ort teils virtuell, vertreten. Vertreten sind nebst EDA und DEZA, die Bundesämter für Umwelt, BAFU, und Bevölkerungsschutz, BABS, MeteoSchweiz und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO. Auch dabei ist die Nationale Plattform Naturgefahren, PLANAT, und der Lenkungsausschuss Intervention Naturgefahren, LAINAT, ebenso die Zivilgesellschaft und eine Jugendvertretung, die Wissenschaft und der Privatsektor.

Die internationale Konferenz für die Minderung von Katastrophenrisiken findet seit 2007 statt. Die Schweiz ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt dieser Konferenz. So fanden bisher fünf der sieben Konferenzen mit Schweizer Vorsitz in Genf statt – die letzte im Mai 2019.

Ein gemeinsam definierter Handlungsrahmen
Die Konferenz basiert auf einem gemeinsam definierten Handlungsrahmen, dem «Sendai Framework for Disaster Risk Reduction 2015-2030». Sie dient der Mobilisierung und Überwachung der Umsetzung des Sendai Rahmenabkommens für die Minderung von Katastrophenrisiken 2015-2030 und bietet ein Forum für Erfahrungs- und Wissensaustauch der verschiedenen Akteure.

Ergebnisse
Die Ergebnisse von Bali werden im Juli 2022 in New York in die Beratungen des Hochrangigen Politischen Forums der UN für nachhaltige Entwicklung einfliessen. Zudem ist die Konferenz teil der Halbzeitprüfung des Sendai Rahmenwerks 2015–2030. Die Resultate daraus sollen im Frühjahr 2023 in New York in eine politische Erklärung der Staaten münden.


Weiterführende Informationen

Global Platform for Disaster Risk Reduction 2022 (en)


Adresse für Rückfragen:

Kommunikation EDA
Bundeshaus West
CH-3003 Bern
Tel. Kommunikationsservice: +41 58 462 31 53
Tel. Medienstelle: +41 58 460 55 55
E-Mail: kommunikation@eda.admin.ch
Twitter: @EDA_DFAE


Herausgeber:

Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten

Letzte Aktualisierung 28.01.2022

Kontakt

Kommunikation EDA

Bundeshaus West
3003 Bern

Telefon (nur für Journalisten):
+41 58 460 55 55

Telefon (für alle anderen Anfragen):
+41 58 462 31 53