Gültig am:
Publiziert am: 19.03.2020

Die Vorschriften im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus (COVID-19) ändern laufend. Für die aktuell gültigen Vorschriften in São Tomé und Príncipe, beachten Sie die Informationen der zuständigen são-toméischen Behörden. (Kapitel Aktuelles)


Reisehinweise für São Tomé und Príncipe

Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.

Beachten Sie auch die nebenstehenden länderunabhängigen Reiseinformationen und die Fokus-Themen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.

NEUES CORONAVIRUS (COVID-19):

Das Bundesamt für Gesundheit BAG empfiehlt, weiterhin auf nicht notwendige Auslandreisen zu verzichten. Von dieser Empfehlung ausgenommen sind zurzeit:

  • die nachfolgenden Länder des Schengen-Raums: Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Norwegen, Österreich, Polen und Schweden. Aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage rät das BAG jedoch von nicht notwendigen Reisen in bestimmte Gebiete in Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich ab.*
  • sowie folgende Länder: Australien, Bulgarien, Japan, Neuseeland, Ruanda, San Marino, Südkorea, Thailand, Uruguay, Vatikan/Heiliger Stuhl und Zypern.*

Die detaillierte Liste der abgeratenen Gebiete in den vier Nachbarstaaten finden Sie auf
BAG: Quarantäneliste.
Alle anderen abgeratenen Länder sind ersichtlich auf:
BAG: Informationen für Reisende

Unabhängig der Empfehlungen des BAG bestehen in zahlreichen Ländern weiterhin Einreiserestriktionen.

Das BAG hat verfügt, dass Personen, die aus Staaten und Gebieten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen, für zehn Tage in die Quarantäne müssen. Beachten Sie die Liste des BAG, die regelmässig angepasst wird. *

* Verbindliche Auskünfte über die Reise-Empfehlungen im Zusammenhang mit Covid-19 und die schweizerischen Quarantänebestimmungen erteilt das BAG.

Beachten Sie den Fokus neues Coronavirus (Covid-19)

Erkundigen Sie sich vor Auslandreisen bei den ausländischen Vertretungen in der Schweiz (Botschaften und Konsulate) über die aktuell gültigen Einreisevorschriften und anderen Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuen Coronavirus.
ausländische Vertretungen in der Schweiz


Aktuelles

Neues Coronavirus (COVID-19)

Beachten Sie die Empfehlungen des Bundesrates und weitere Informationen im
Fokus neues Coronavirus (COVID-19).

Um die Verbreitung des neuen Coronavirus (COVID-19) einzudämmen, verfügen immer mehr Staaten Einreise- und Ausreiserestriktionen sowie Reisebeschränkungen innerhalb des Landes. Die Vorschriften ändern laufend.

Für die aktuell gültigen Vorschriften in São Tomé und Príncipe, beachten Sie die Informationen der zuständigen são-toméischen Behörden und wenden Sie sich bei Fragen an die Botschaft von São Tomé und Príncipe in Belgien.
Ministério da Saúde
Botschaft von São Tomé und Príncipe.

Auskunft über die Verkehrsverbindungen erteilen die zuständigen Gesellschaften und Reisebüros.

Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen des 
Bundesamtes für Gesundheit BAG

Grundsätzliche Einschätzung

Es kann sporadisch zu Spannungen und Demonstrationen kommen, bei denen Ausschreitungen und gewaltsame Zusammenstösse zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften möglich sind.
Meiden Sie grosse Menschenansammlungen und Kundgebungen jeder Art
.

Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam.
Terrorismus und Entführungen

Kriminalität

Beachten Sie die üblichen Vorsichtsmassnahmen gegen Kleinkriminalität.

Im Golf von Guinea kommt es zu Piratenüberfällen. Beachten Sie die spezifischen Informationen:
Maritime Piraterie

Verkehr und Infrastruktur

Während der Regenzeit (Oktober bis Mai) sind die Strassen teilweise nur schwer passierbar. Benutzen Sie vorzugsweise ein Geländefahrzeug. Von nächtlichen Überlandfahrten wird abgeraten.

Die Wartung der Flugzeuge für landesinterne Flüge entspricht oft nicht europäischem, resp. internationalem Standard.

Besondere rechtliche Bestimmungen

Es wird davon abgeraten, militärische Installationen, Flughäfen, Brücken, Bauten und Einrichtungen der Verwaltung und oder den Präsidentenpalast sowie öffentliche Gebäude zu fotografieren. Das Fotografieren solcher strategisch wichtigen Objekte kann zu Auseinandersetzungen mit der Polizei führen. Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz können mit mehrjährigen Gefängnisstrafen und Geldbussen bestraft werden. Die Polizei nutzt ihr Recht, jemanden längere Zeit festzuhalten, bevor offiziell Anklage erhoben wird. Die Haftbedingungen sind sehr schwierig.

Kulturelle Besonderheiten

Gleichgeschlechtliche Handlungen werden allgemein missbilligt.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist nicht gewährleistet. In der Regel verlangen Krankenhäuser eine Vorschusszahlung, bevor sie Patienten behandeln. Eigenes Verbandsmaterial und Wegwerfspritzen können sich als nützlich erweisen. Für die Behandlung ernsthafter Krankheiten und Verletzungen wird die Rückkehr nach Europa empfohlen.
Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik Reiselinks, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden.
Über die Verbreitung von Krankheiten und mögliche Schutzmassnahmen informieren Ärzte und Impfzentren.

 

Nützliche Adressen

Schweizer Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste Schweizer Vertretung oder an die Helpline EDA wenden.
Schweizer Botschaft in Luanda, Angola

Schweizer Botschaft in Akkra, Ghana
Helpline EDA

Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Es gibt keine Vertretung von Sao Tomé und Príncipe in der Schweiz. Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum etc.) sowie die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren (elektronische Geräte, Souvenirs, betäubungsmittelhaltige und psychotrope Medikamente etc.) erteilt die Botschaft von Sao Tomé und Príncipe in Belgien: av. de Tervueren 175, B-1150 Woluwe-Saint-Pierre, Tel. 0032-2-7348966.

Ausschluss der Haftung
Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur sorgfältigen Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und für die Richtigkeit des Inhalts von verlinkten externen Internetseiten. Es lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.