Schutz von Menschenrechtsverteidigerinnen und –verteidigern

Proteste gegen steigende Elektrizitätspreise in Jerewan, Armenien. © Front Line Defenders, Juli 2015

Die Schweiz unterstützt Menschenrechtsverteidigerinnen und –verteidiger (MRV) in ihrer Arbeit und bemüht sich vor Ort um ihren Schutz vor Willkür, Drohungen und Gewalt. Als Rahmen dienen den Auslandvertretungen entsprechende Leitlinien des EDA.

Die Schweizer Vertretungen im Ausland unterstützen MRV bei der Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen. Sie intervenieren auch bei Einschränkungen der freien Meinungsäusserung oder in Fällen von aussergerichtlichen Hinrichtungen und Verschwindenlassen. Dabei arbeiten sie mit relevanten staatlichen Organen, aber auch mit Vertreterinnen und Vertreter gleichgesinnter Staaten, Nicht-Regierungsorganisationen oder internationalen Initiativen zusammen.

Schweizer Leitlinien zu MRV

Mohnas Einsatz für die Menschenrechte in Nepal, EDA-Youtube

Interview mit der kolumbianischen Anwältin Luz Estella Romero, Blog EDA interaktiv

UNO-Standards zum Schutz von MRV

Jeder Mensch hat das Recht, einzeln wie auch in Gemeinschaft mit anderen, den Schutz und die Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten national und international zu fördern, einzufordern und sich gewaltlos dafür einzusetzen. Staaten haben die Pflicht, diese Menschen zu schützen.

Die UNO-Generalversammlung verabschiedete 1998 eine entsprechende Resolution und legte damit erstmals internationale Standards zum Schutz von MRV fest.

Der UNO-Sonderberichterstatter für MRV unternimmt unter anderem regelmässige Länderbesuche und dient als Anlaufstelle für Beschwerden.

UNO-Resolution zum Schutz von MRV, OHCHR

Wer ist MRV, OHCHR (en)

Webseite des UNO-Sonderberichterstattenden, OHCHR (en)