Medieneinladung: Der Schweizer Beitrag an die erweiterte Europäische Union: Eine Zwischenbilanz

Bern, Press release, 09.11.2010

Seit Juni 2007 setzt die Schweiz Projekte im Rahmen des Erweiterungsbeitrags zu Gunsten der jüngsten EU-Mitgliedsstaaten um. Nun ziehen das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO und die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA eine Zwischenbilanz: Am 19. November 2010 (13:30-17:30 Uhr) in Aarau vermitteln Gäste aus allen Partnerländern und der Schweiz ein aktuelles Bild des Schweizer Erweiterungsbeitrags. Unter anderen referieren Bundesrat Johann Schneider-Ammann, Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD), Elżbieta Bieńkowska, Ministerin für Regionalentwicklung, Polen, sowie DEZA-Direktor Martin Dahinden.

Der Erweiterungsbeitrag zu Gunsten der jüngsten EU-Mitgliedsstaaten ist ein Eckpfeiler der eidgenössischen Europapolitik und ein wichtiger Beitrag zu Stabilität, Frieden und Wohlstand in Europa. Mit insgesamt einer Milliarde Franken über eine Verpflichtungsperiode von 5 Jahren unterstützt die Schweiz Projekte zum Abbau von wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten in Polen, Ungarn, Slowenien, der Slowakei, der Tschechischen Republik, Estland, Lettland, Litauen, Zypern und Malta. Ein weiterer Beitrag von 257 Millionen Franken ist für Rumänien und Bulgarien vorgesehen.

An der Jahreskonferenz der Schweizer Ostzusammenarbeit am 19. November 2010 in Aarau ziehen DEZA und SECO eine Zwischenbilanz. Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: 

  • Was ist der Stand der Projekte zur Lösung von Umwelt- und Infrastrukturproblemen, in der Zusammenarbeit im Forschungs- und Gesundheitsbereich, im Bereich Sicherheit oder zur Stärkung der Privatwirtschaft?
  • Wie verläuft die Zusammenarbeit mit den Partnerstaaten?
  • Erfüllt die bisherige Umsetzung die Erwartungen?
  • Welche Lehren lassen sich für die Zukunft ziehen?
  • Was ist die europapolitische Bedeutung des Erweiterungsbeitrags?
  • Welche Projekte werden in Bulgarien und Rumänien geplant?

Medienvertreterinnen und -vertreter sind zu dieser Publikumskonferenz herzlich eingeladen.


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Konferenzprogramm und Anmeldung


Address for enquiries:

Franziska Keller, SECO, Erweiterungsbeitrag/Kohäsion, Tel. +41 31 325 52 12,
franziska.keller@seco.admin.ch
Pierre-Alain Eltschinger, Information EDA, Tel. +41 31 325 51 43,
pierre-alain.eltschinger@eda.admin.ch


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Federal Department of Economic Affairs, Education and Research
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