Gültig am:
Publiziert am: 02.03.2026

Diese Reisehinweise sind überarbeitet worden und die Lagebeschreibung ist aktualisiert worden.


Reisehinweise für Peru

Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.

Beachten Sie auch die nachstehenden länderunabhängigen Reiseinformationen und die Fokus-Themen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.

Grundsätzliche Einschätzung

Der persönlichen Sicherheit ist grosse Aufmerksamkeit zu schenken.

Seit September 2025 ist es zu Erneuerungen in der Regierung von Peru gekommen. Die Lage kann angespannt bleiben, vor allem im Zusammenhang mit Wahlen. Die Unzufriedenheit in breiten Teilen der Bevölkerung gegenüber Regierung und Parlament ist sehr gross. Im ganzen Land muss mit Streiks, Demonstrationen und Verkehrsblockaden (Strassen-, Schienen- und Flussverkehr) gerechnet werden, auch in Gebieten, die von Reisenden besucht werden. Dabei kann es zu gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen Demonstrierenden und Sicherheitskräften kommen.

In gewissen Gebieten gilt ein Ausnahmezustand und/oder eine Ausgangssperre. Der Ausnahmezustand für den Grossraum Lima kann regelmässig verlängert werden. Die Behörden verhängen diese Massnahmen oft kurzfristig auf lokaler oder landesweiter Ebene. Der Ausnahmezustand berechtigt die Regierung unter anderem, Hausdurchsuchungen ohne Durchsuchungsbefehl durchzuführen, die Versammlungs- oder Bewegungsfreiheit einzuschränken und Verhaftungen ohne Haftbefehl vorzunehmen.
Informationen über aktuell geltende Ausnahmezustände finden Sie unter:
El Peruano: estado de emergencia

Verkehrsblockaden und Streiks können Verspätungen und Behinderungen des Reiseverkehrs verursachen. Strassenblockaden legen manchmal den Verkehr auf den Hauptachsen während Tagen lahm. Es sind auch Blockaden des Schienen- und Flugverkehrs sowie von Flüssen möglich.
Im Falle von Verkehrsblockaden und Streiks wird den Reisenden empfohlen, sich lokal über alternative Reisemöglichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten. Die Schweizerische Botschaft in Lima hat nur eng begrenzte – je nach Situation gar keine – Möglichkeiten zur Unterstützung der Ausreise aus den betroffenen Regionen. Versuchen Sie nicht, Verkehrsblockaden zu passieren, da dies zu gewaltsamen Reaktionen führen kann.
Informationen über Strassenblockaden:
Superintendencia de Transporte Terrestre de Personas, Carga y Mercanicías

Die Kriminalitätsrate ist hoch. Besonders hoch ist das Risiko in Regionen, in denen Pflanzen zur Drogenproduktion angebaut werden und häufig von Drogenbanden kontrolliert sind, sowie in Regionen mit illegalem Bergbau. Siehe Kapitel spezifische regionale Risiken.

Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Peru nicht ausgeschlossen werden. Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam.
Terrorismus und Entführungen

Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien, bei Ihrem Reiseveranstalter, einem lokalen Reisebüro oder der peruanischen Touristenpolizei über die aktuelle Lage in Ihrem Zielgebiet und die Durchführbarkeit der geplanten Reise. Meiden Sie Demonstrationen und grössere Menschenansammlungen jeder Art. Halten Sie sich an die Anweisungen der lokalen Behörden (Ausgangssperren etc.).

Spezifische regionale Risiken

Bei der Beschreibung von Gefahrenzonen handelt es sich um ungefähre Angaben; Risiken lassen sich nicht auf exakt umrissene Gebiete einschränken.

Tal der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro in den Regionen Ayacucho, Junín und Huancavelica (VRAEM-Region)
Von Reisen in diese Gebiete wird abgeraten.

Die Sicherheitslage in diesem Tal ist wegen Anbau von Drogenpflanzen prekär. Überfälle durch bewaffnete Gruppen kommen vor.

Grenzgebiet zu Kolumbien
Von Reisen ins Grenzgebiet zu Kolumbien wird abgeraten
.
Im Grenzgebiet zu Kolumbien, insbesondere entlang dem Rio Putumayo, sind Schmuggelbanden aktiv.

Osten der Region Huánuco
Von touristischen und nicht dringenden Reisen in abgelegene Gebiete, die östlich der Stadt Huánuco liegen, wird abgeraten.
In den übrigen Gebieten der Region ist grosse Vorsicht geboten.
Wiederholt sind Touristen von bewaffneten Banden brutal überfallen worden. Vereinzelte Überfälle sind aber auch aus anderen Gebieten der Region gemeldet worden.

Lima
In Lima ist die Kriminalitätsrate hoch, auch in den von Touristen besuchten Orten und besonders nachts. Es wird zu erhöhter Vorsicht geraten.

Region La Libertad
Lassen Sie grösste Vorsicht walten.
In Trujillo, insbesondere in den Randbezirken, kommt es zu Sprengstoffanschlägen, welche in einem Zusammenhang mit organisierter Kriminalität und Erpressung stehen können. Vermeiden Sie, nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs zu sein und halten Sie sich an die Anweisungen der lokalen Behörden.
Region Pataz: In diesem Gebiet kommt es wiederholt zu gewaltsamen Vorfällen im Zusammenhang mit illegalem Bergbau. Kriminelle Banden sind aktiv; Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Gruppen oder zwischen Banden und Sicherheitskräften kommen vor.

Amazonas-Gebiet (Regionen Loreto, Amazonas, San Martin, Ucayali, Madre de Dios und Teile der Regionen von Pasco)
Im Streit zwischen der indigenen Bevölkerung und der Regierung kommt es im Amazonas-Gebiet immer wieder zu Blockaden des Strassen- und Flussverkehrs sowie zu Zusammenstössen zwischen Demonstrierenden und den Sicherheitskräften.
Unternehmen Sie Reisen ins Amazonas-Gebiet nur in Begleitung einer ortskundigen Reiseleitung und vergewissern Sie sich, dass die aktuelle Sicherheitslage abgeklärt worden ist. Lassen Sie grosse Vorsicht walten.

Cusco und Routen zum Machu Picchu
In Cusco und Umgebung kommt es oft zu Demonstrationen und Blockaden der Eisenbahn- und Strassenverbindungen. Bei Auseinandersetzungen anlässlich Demonstrationen können auch Unbeteiligte betroffen sein. Meiden Sie grosse Menschenansammlungen und informieren Sie sich vor und während der Reise über die aktuelle Lage in Ihrem Zielgebiet. Lassen Sie Vorsicht walten.
Unternehmen Sie Reisen ins Vinicuna-Gebiet (Regenbogenberg) in Begleitung einer ortskundigen Reiseleitung.

Puno und Umgebung
In der Stadt Puno und Umgebung sind Streiks häufig. Wiederholt ist es zu Gewalttaten gekommen. Oft blockieren die Streikenden die Verkehrsverbindungen. Informieren Sie sich vor und während der Reise über die aktuelle Lage in Ihrem Zielgebiet, und lassen Sie grosse Vorsicht walten.

Region Madre de Dios
Die Lage ist sehr angespannt im Süden der Provinz Tambopata.
In dieser Region sind kriminelle Gruppierungen aktiv. Der Staat bekämpft diese Gruppierungen und den illegalen Bergbau mit Militär und Polizei. Dabei können nicht beteiligte Personen in Mitleidenschaft gezogen werden. Lassen Sie sich von einer ortskundigen Reiseleitung begleiten und informieren Sie sich vor und während der Reise in die Region über die aktuelle Lage in Ihrem Zielgebiet. Lassen Sie grosse Vorsicht walten.

Grenzgebiet zu Ecuador
Aufgrund der Sicherheitslage in Ecuador kann es zu Grenzschliessungen kommen. Informieren Sie sich bei den lokalen Behörden oder direkt bei den Grenzposten.
Teile des Grenzgebiets sind noch vermint, besonders in der Nähe militärischer Einrichtungen. Halten Sie sich strikt an die asphaltierten und häufig benutzten Strassen. Weitere Minenfelder sind in der Regel markiert.

Kriminalität

Die Gewaltkriminalität ist hoch, insbesondere in Ballungsräumen von Städten wie beispielsweise Lima, Trujillo, Arequipa, Ica oder Cusco. Taschen- und Entreissdiebstähle sind häufig und werden teilweise von gut organisierten Banden ausgeführt, die sich auch ausländische Staatsangehörige als Opfer aussuchen.
Fahrzeugentführungen und bewaffnete Raubüberfälle (z.B. auch auf Überlandbusse) können vorkommen. Auch Überfälle auf Hotels und Taxipassagiere kommen vor; dabei werden die Opfer vorübergehend festgehalten, ausgeraubt und zu Bargeldbezügen mit der Kreditkarte gezwungen.
In Lima und anderen touristischen Destinationen hat die Polizei spezielle Anlaufstellen für ausländische Besuchende eingerichtet (Policía de Turismo).

Beachten Sie unter anderem folgende Vorsichtsmassnahmen:

  • Tragen Sie keine Wertgegenstände (Uhren, Schmuck, usw.) und nur wenig Geld auf sich.
  • Deponieren Sie Wertsachen und Ausweispapiere im Hotelsafe. Tragen Sie jedoch immer eine Fotokopie des Passes auf sich.
  • Die Kriminalitätsrate kann je nach Ortschaft und Stadtteil erheblich variieren. Informieren Sie sich an Ihren Aufenthaltsorten bei ortsansässigen Kontaktpersonen oder im Hotel über die lokalen Gegebenheiten, und erkundigen Sie sich, ob es Quartiere gibt, die gemieden werden sollten.
  • Spezielle Vorsicht ist in den grösseren Städten, den Flughäfen, Busterminals und Bahnhöfen sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln geboten.
  • Seien Sie in den Stadtzentren von Lima, Trujillo, Cusco, Arequipa und Puno nach Einbruch der Dunkelheit wegen erhöhter Überfallgefahr besonders vorsichtig und halten Sie sich an die beleuchteten und belebten Strassen.
  • Benutzen Sie das Mobiltelefon draussen so wenig wie möglich, denn Entreissdiebstähle kommen häufig vor. Oft werden sie durch Personen auf Fahr- oder Motorrädern verübt.
  • Lassen Sie bei der Bezahlung Ihre Kreditkarte nicht unbeaufsichtigt, denn Missbrauch ist verbreitet.
  • Unternehmen Sie Reisen auf dem Amazonasfluss mit Touristenschiffen nur mit vertrauenswürdigen Reiseveranstaltern und Reiseleitungen da Überfälle auf diese Schiffe vorkommen.
  • Reisen Sie vorzugsweise in Gruppen und nur tagsüber. Besonders Frauen wird davon abgeraten, allein unterwegs zu sein, da Sexualdelikte vorkommen.
  • Von Camping wird abgeraten. Nächtliche Raubüberfälle auf Hotels und Pensionen kommen vor. Schenken Sie bei der Wahl der Unterkunft dem Sicherheitsaspekt besondere Aufmerksamkeit.
  • Leisten Sie bei einem Raubüberfall keinen Widerstand, denn die Gewaltbereitschaft ist hoch.
  • Es kommt vor, dass Kriminelle sich als Personal der Polizei oder der Drogenfahndung ausgeben. Steigen Sie deshalb nie in ein unmarkiertes «Polizeiauto», verlangen Sie den Polizeiausweis und die sofortige Kontaktaufnahme mit der Schweizerischen Botschaft in Lima.
  • Benutzen Sie, vor allem in Lima, Trujillo, Cusco und Arequipa, nur offizielle Fahrdienste oder Taxis, die Sie vorgängig bestellt haben, oder Hotel-Taxis. Am Flughafen Jorge Chávez in Lima sollten lizenzierten Taxi- und Busgesellschaften gebucht werden.
  • Es kommt vor, dass Betäubungsmittel eingesetzt werden. Diese können über verschiedene Wege verabreicht werden (in Esswaren, Getränken, über Zigaretten etc.). Seien Sie entsprechend vorsichtig.
  • Es besteht das Risiko, dass Getränke mit gepanschtem Alkohol verkauft oder serviert werden, der tödliche Folgen haben kann.
  • Schliessen Sie sich für Wanderungen und Exkursionen einer Gruppe an, die von einem anerkannten Reisebüro organisiert und von einer ortskundigen Reiseleitung begleitet wird. Dies gilt auch für den Inka-Trail von Cusco nach Machu Picchu.
  • Seien Sie vorsichtig mit Kontakten via Internet. Es kommt vor, dass Kriminelle versuchen Personen als Drogenkuriere zu missbrauchen.

In den peruanischen Gewässern kommt es gelegentlich zu Piratenüberfällen. Beachten Sie die spezifischen Informationen:
Maritime Risiken und Piraterie

Verkehr und Infrastruktur

Der teilweise schlechte Strassenzustand, mangelhaft gewartete Fahrzeuge und das unvorhersehbare Verhalten vieler Verkehrsteilnehmenden bilden Unfallrisiken. Vor allem im Landesinnern sind Busunfälle häufig. Busse der Luxusklasse sind aus Sicherheitsgründen vorzuziehen. Verzichten Sie wenn möglich auf nächtliche Überlandfahrten. Für Reisen im Landesinnern, insbesondere für lange Überlandstrecken benutzen Sie vorzugsweise das Flugzeug.
Wegen der Risiken im Strassenverkehr und der häufigen Strassensperren sollten landesunkundige Personen auf Überlandfahrten mit einem Mietwagen verzichten.

Die Wartung der Flugzeuge für Inland- und Touristenflüge entspricht oft nicht europäischem resp. internationalem Standard.

Die Qualität der Sicherheitsvorkehrungen und des Materials im Bereich von Risikosportarten ist sehr unterschiedlich (Gleitschirmflüge, Sanddünen-Buggies, River-Rafting, Bergsteigen, etc.). Informieren Sie sich bei den lokalen Anbieterfirmen über die Sicherheitsmassnahmen und prüfen Sie die Sportgeräte.

Engpässe bei der Stromversorgung kommen vor.

Grenzübergänge können kurzfristig vorübergehend geschlossen werden, z.B. um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Informieren Sie sich bei den lokalen Behörden oder direkt bei den Grenzposten.

Besondere rechtliche Bestimmungen

Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringsten Mengen und bei jeder Art von Drogen mit langjährigen Gefängnisstrafen geahndet. Die Haftbedingungen sind prekär.

Für ausländische Staatsangehörige ist die Teilnahme an politischen Aktivitäten verboten.

Beim Verlassen des Landes ist zu beachten, dass in der Schweiz (und in zahlreichen anderen Ländern) die Einfuhr von Kokaprodukten jeglicher Art verboten ist.

Kulturelle Besonderheiten

Besuchen Sie die indigene Bevölkerung nur mit deren Einverständnis und respektieren Sie die lokalen Bräuche. Fotografieren Sie Personen nur mit deren Einverständnis. Lassen Sie auch bei Besuchen von historischen und kulturellen Stätten gebührenden Respekt walten. Informieren Sie sich in Reiseführern, bei Ihrem Reisebüro oder vor Ort über die Verhaltensregeln und die genauen Bestimmungen.

Bei spirituellen Zeremonien können Getränke mit gefährlichen halluzinogenen Substanzen gereicht werden, die schwere Gesundheitsrisiken darstellen. Es wird davon abgeraten, an solchen Zeremonien teilzunehmen.

Naturbedingte Risiken

Das Land ist geprägt von verschiedenen Zonen mit teils extremen geologischen und klimatischen Bedingungen: Wüste, Urwald, Hochgebirge, Vulkane (im Süden). In den Anden sollten die Symptome der Höhenkrankheit nicht unterschätzt werden.

Peru liegt in einem Erdbebengebiet. Erdbeben und Vulkanausbrüche können neben Verwüstungen auf dem Land auch Tsunami auslösen.
Tsunami, die durch Vulkanausbrüche oder Erdbeben im pazifischen Raum ausgelöst werden, können auch Peru erreichen.

Saisonbedingt muss mit regionalen, starken Regenfällen gerechnet werden. Sie können Überschwemmungen, Erdrutsche und Infrastrukturschäden verursachen. Auch der Reiseverkehr kann vorübergehend beeinträchtigt werden.

Es besteht vielerorts Waldbrandgefahr.

Lassen Sie sich auf Wanderungen, Bergtouren und bei der Ausübung von Risikosportarten von einer ortskundigen, qualifizierten Reiseführung begleiten. Beachten Sie die Wettervorhersagen sowie die Warnungen und Anweisungen der lokalen Behörden (z.B. Absperrungen um aktive Vulkane, Evakuationsbefehle).
Servicio nacional de meteorología e hidrología

Instituto Geofisico del Perú

Sollte sich während Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen. Sind die Verbindungen ins Ausland unterbrochen, kontaktieren Sie die Schweizerische Botschaft in Lima.

Medizinische Versorgung

Ausserhalb der Grossstädte ist die medizinische Versorgung unzureichend. Krankenhäuser verlangen in der Regel vor Behandlungen eine finanzielle Garantie (schriftlich garantierte Kostenübernahme, Kreditkarte oder Vorschusszahlung).

Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik Reiselinks, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden.
Über die Verbreitung von Krankheiten und mögliche Schutzmassnahmen informieren medizinische Fachpersonen und Impfzentren.
Reiselinks

Besondere Hinweise

Seien Sie sich der Wichtigkeit der Ein- und Ausreisestempel bewusst. Beim Grenzübertritt auf dem Landweg müssen die Migrationsbüros aktiv aufgesucht werden. Personen bei welchen die Einreise nicht korrekt registriert wurde, wird die Ausreise verweigert. An internationalen Flughäfen werden die Einreise- und Aufenthaltsdaten von den Grenzbehörden nur noch elektronisch erfasst. Die Angaben zur Einreise und der bewilligten Aufenthaltsdauer können online eingesehen werden:
Tarjeta Andina de Migraciones TAM Virtual

Erkundigen Sie sich bei den lokalen Behörden oder direkt bei den Grenzposten über die genauen Bestimmungen.

Nützliche Adressen

Notruf: 105
Touristenpolizei: +511 980 122 335
Iperu: +51 15 74 80 00 / +51 944 492 314 (WhatsApp)

Peruanische Zollvorschriften: Aduanas (SUNAT)

Schweizer Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste Schweizer Vertretung oder an die Helpline EDA wenden.
Schweizerische Botschaft in Peru

Regionales Konsularzentrum der Anden in Lima, Peru

Helpline EDA

Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum, etc.) erteilen die zuständigen ausländischen Botschaften und Konsulate. Sie informieren auch über die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Geräte, Souvenirs, Medikamente, etc.
Ausländische Vertretungen in der Schweiz

Ausschluss der Haftung
Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und für die Richtigkeit des Inhalts von verlinkten externen Internetseiten. Es lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.