Spezifische regionale Risiken
Bei der Beschreibung von Gefahrenzonen handelt es sich um ungefähre Angaben; Risiken lassen sich nicht auf exakt umrissene Gebiete einschränken.
Tal der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro in den Regionen Ayacucho, Junín und Huancavelica (VRAEM-Region)
Von Reisen in diese Gebiete wird abgeraten.
Die Sicherheitslage in diesem Tal ist wegen Anbau von Drogenpflanzen prekär. Überfälle durch bewaffnete Gruppen kommen vor.
Grenzgebiet zu Kolumbien
Von Reisen ins Grenzgebiet zu Kolumbien wird abgeraten.
Im Grenzgebiet zu Kolumbien, insbesondere entlang dem Rio Putumayo, sind Schmuggelbanden aktiv.
Osten der Region Huánuco
Von touristischen und nicht dringenden Reisen in abgelegene Gebiete, die östlich der Stadt Huánuco liegen, wird abgeraten. In den übrigen Gebieten der Region ist grosse Vorsicht geboten.
Wiederholt sind Touristen von bewaffneten Banden brutal überfallen worden. Vereinzelte Überfälle sind aber auch aus anderen Gebieten der Region gemeldet worden.
Lima
In Lima ist die Kriminalitätsrate hoch, auch in den von Touristen besuchten Orten und besonders nachts. Es wird zu erhöhter Vorsicht geraten.
Region La Libertad
Lassen Sie grösste Vorsicht walten.
In Trujillo, insbesondere in den Randbezirken, kommt es zu Sprengstoffanschlägen, welche in einem Zusammenhang mit organisierter Kriminalität und Erpressung stehen können. Vermeiden Sie, nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs zu sein und halten Sie sich an die Anweisungen der lokalen Behörden.
Region Pataz: In diesem Gebiet kommt es wiederholt zu gewaltsamen Vorfällen im Zusammenhang mit illegalem Bergbau. Kriminelle Banden sind aktiv; Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Gruppen oder zwischen Banden und Sicherheitskräften kommen vor.
Amazonas-Gebiet (Regionen Loreto, Amazonas, San Martin, Ucayali, Madre de Dios und Teile der Regionen von Pasco)
Im Streit zwischen der indigenen Bevölkerung und der Regierung kommt es im Amazonas-Gebiet immer wieder zu Blockaden des Strassen- und Flussverkehrs sowie zu Zusammenstössen zwischen Demonstrierenden und den Sicherheitskräften.
Unternehmen Sie Reisen ins Amazonas-Gebiet nur in Begleitung einer ortskundigen Reiseleitung und vergewissern Sie sich, dass die aktuelle Sicherheitslage abgeklärt worden ist. Lassen Sie grosse Vorsicht walten.
Cusco und Routen zum Machu Picchu
In Cusco und Umgebung kommt es oft zu Demonstrationen und Blockaden der Eisenbahn- und Strassenverbindungen. Bei Auseinandersetzungen anlässlich Demonstrationen können auch Unbeteiligte betroffen sein. Meiden Sie grosse Menschenansammlungen und informieren Sie sich vor und während der Reise über die aktuelle Lage in Ihrem Zielgebiet. Lassen Sie Vorsicht walten.
Unternehmen Sie Reisen ins Vinicuna-Gebiet (Regenbogenberg) in Begleitung einer ortskundigen Reiseleitung.
Puno und Umgebung
In der Stadt Puno und Umgebung sind Streiks häufig. Wiederholt ist es zu Gewalttaten gekommen. Oft blockieren die Streikenden die Verkehrsverbindungen. Informieren Sie sich vor und während der Reise über die aktuelle Lage in Ihrem Zielgebiet, und lassen Sie grosse Vorsicht walten.
Region Madre de Dios
Die Lage ist sehr angespannt im Süden der Provinz Tambopata. In dieser Region sind kriminelle Gruppierungen aktiv. Der Staat bekämpft diese Gruppierungen und den illegalen Bergbau mit Militär und Polizei. Dabei können nicht beteiligte Personen in Mitleidenschaft gezogen werden. Lassen Sie sich von einer ortskundigen Reiseleitung begleiten und informieren Sie sich vor und während der Reise in die Region über die aktuelle Lage in Ihrem Zielgebiet. Lassen Sie grosse Vorsicht walten.
Grenzgebiet zu Ecuador
Aufgrund der Sicherheitslage in Ecuador kann es zu Grenzschliessungen kommen. Informieren Sie sich bei den lokalen Behörden oder direkt bei den Grenzposten.
Teile des Grenzgebiets sind noch vermint, besonders in der Nähe militärischer Einrichtungen. Halten Sie sich strikt an die asphaltierten und häufig benutzten Strassen. Weitere Minenfelder sind in der Regel markiert.