Klimaverträglichkeit

Der Klimawandel gehört zu den grössten Problemen des 21. Jahrhunderts und Entwicklungsländer sind ihm besonders ausgesetzt. Klimarelevante Strategien reduzieren die Treibhausgase und ermöglichen es der Bevölkerung, sich den Folgen der Klimaerwärmung anzupassen. Im Zentrum der Massnahmen stehen Städte, weil sie am meisten klimaschädigende Gase ausstossen und immer mehr Bewohner zählen. Das SECO arbeitet zur Klimaverträglichkeit mit folgenden Prioritäten:

  • Städte nachhaltig entwickeln: Städte sind Zentren für Innovation und wirtschaftliches Wachstum – mit grossem Potenzial für die Minderung von Armut. Sie müssen gut geplant sein, damit alle Stadtgebiete erschlossen werden. Und deren Bewohner müssen Zugang zu Arbeitsplätzen, Bildung und zu öffentlichen Dienstleistungen wie Trinkwasser- und Stromversorgung haben. Gut geplante Städte vermindern auch die Emissionen von Treibhausgasen. Denn sie sind kompakter gebaut und der Anteil an öffentlichen Verkehrsmitteln ist höher.
  • Energie nachhaltig bereitstellen: Die Energiefrage ist aktueller denn je. Länder brauchen eine zuverlässige Stromversorgung für ihre wirtschaftliche Entwicklung. Gleichzeitig hat die Nutzung von Energie grosse Auswirkungen auf das Klima. Das SECO setzt sich für die Minderung von CO2-Emissionen ein. Es unterstützt die Partnerländer dabei, Strom, Wärme und Kälte sauberer und effizienter zu produzieren.
  • Ressourceneffiziente Privatwirtschaft fördern: Durch ressourceneffiziente und innovative Produktionsmethoden können Unternehmen beispielsweise Strom- und Wasserkosten einsparen. Unternehmen, die effizienter produzieren, sind wiederum kreditwürdiger und deshalb attraktivere Kunden für Banken. Nicht nur die Wirtschaft profitiert, sondern dank tieferen Treibhausgas-Emissionen auch die breite Bevölkerung und die Umwelt. Diese Win-win-Situation gilt es zu nutzen.

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