Gültig am:
Publiziert am: 03.07.2020

Das Kapitel nützliche Adressen ist aktualisiert worden (Schweizer Botschaft in Lissabon). Zur Erinnerung: Beachten Sie die Empfehlungen und Informationen im Fokus neues Coronavirus (COVID-19).


Reisehinweise für Portugal

Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.
Beachten Sie auch die nebenstehenden länderunabhängigen Reiseinformationen und die Fokus-Themen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.

NEUES CORONAVIRUS (COVID-19):

Das Bundesamt für Gesundheit BAG empfiehlt, weiterhin auf nicht notwendige Auslandreisen zu verzichten. Von dieser Empfehlung ausgenommen sind:

  • seit dem 15. Juni 2020 die Länder des Schengen-Raums (einschliesslich Dänemark, Island und Norwegen) sowie Grossbritannien. Aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage rät das BAG jedoch von nicht notwendigen Reisen in folgende Schengen-Länder ab: Seit dem 22. Juli 2020 nach Luxemburg und ab dem 5. August 2020 nach Spanien (ausser den Balearen und den Kanaren)
  • seit dem 20. Juli 2020 zusätzlich folgende Länder: Algerien, Andorra, Australien, Bulgarien, Georgien, Irland, Japan, Kanada, Kroatien, Marokko, Monaco, Neuseeland, Ruanda, San Marino, Südkorea, Thailand, Tunesien, Uruguay, Vatikan/Heiliger Stuhl und Zypern.

Ausserdem hat das BAG verfügt, dass ab dem 6. Juli 2020 Personen, die aus Staaten und Gebieten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen, für zehn Tage in die Quarantäne müssen. Beachten Sie die Informationen des BAG, die regelmässig angepasst werden.
BAG

Beachten Sie den Fokus neues Coronavirus (Covid-19)

Erkundigen Sie sich vor Auslandreisen bei den ausländischen Vertretungen in der Schweiz (Botschaften und Konsulate) über die aktuell gültigen Einreisevorschriften und anderen Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuen Coronavirus.
ausländische Vertretungen in der Schweiz

Staatssekretariat für Migration SEM: Schengen-Staaten

Aktuelles

Neues Coronavirus (COVID-19)

Beachten Sie die Empfehlungen des Bundesrates und weitere Informationen im
Fokus neues Coronavirus (COVID-19).

Um die Verbreitung des neuen Coronavirus (COVID-19) einzudämmen, verfügen immer mehr Staaten Einreise- und Ausreiserestriktionen sowie Reisebeschränkungen innerhalb des Landes. Die Vorschriften ändern laufend.

Für die aktuell gültigen Vorschriften in Portugal, beachten Sie die Informationen der zuständigen portugiesischen Behörden und wenden Sie sich bei Fragen an die Botschaft von Portugal in Bern.
Gesundheitsministerium COVID-19
Botschaft von Portugal

Auskunft über die Verkehrsverbindungen erteilen die zuständigen Gesellschaften und Reisebüros.

Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen des
Bundesamtes für Gesundheit BAG

Grundsätzliche Einschätzung

Das Land ist stabil.

Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Portugal nicht ausgeschlossen werden. Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam.
Terrorismus und Entführungen

Kriminalität

Taschen- und Entreissdiebstähle nehmen in den Grossstädten und in den Touristenorten zu. Auch werden vermehrt Autos aufgebrochen und Einbrüche in Ferienhäuser verübt. Beachten Sie die üblichen Vorsichtsmassnahmen und seien Sie in den öffentlichen Verkehrsmitteln besonders wachsam, speziell im Lissabonner Tram 28.

Verkehr und Infrastruktur

Portugal verfügt über ein gutes Strassennetz. Die Autobahngebühren können auf verschiedenen Strecken nur in elektronischer Form beglichen werden. Informationen dazu unter
Portugal Tolls (Portugiesisch, Französisch, Englisch)

Öffentlicher Verkehr: Portugal hat ein relativ weit verzweigtes Netz von Buslinien. Das Eisenbahnnetz ist abseits der Achse Faro–Lissabon–Porto–Braga sehr bescheiden. Streiks kommen vor. Bei gelegentlichen Streiks des öffentlichen Verkehrs muss mit Behinderungen und Verspätungen im Reiseverkehr gerechnet werden.

Besondere rechtliche Bestimmungen

Für Fahrzeuglenker gilt eine Grenze von 0,5 Promille Blutalkoholgehalt. Für Neulenker, die seit weniger als drei Jahren im Besitz des Führerscheins sind, und für Berufsfahrer gilt eine Grenze von 0,2 Promille.

Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz werden mit mehrjährigen Haftstrafen geahndet.

Naturbedingte Risiken

Erdbeben sind selten und vor allem wahrnehmbar in der Algarve, im Raum Lissabon und auf den Azoren. Die Azoren sind vulkanischen Ursprungs. Ausser Erdbeben können dort, wenn auch sehr selten, vulkanische Aktivitäten und tropische Stürme vorkommen.
Instituto português do mar e da atmosfera (Portugiesisch, Englisch)
Proteção civil e Bombeiros Açores

Im Sommer besteht vielerorts Waldbrandgefahr. Beachten Sie die Wettervorhersagen sowie die Warnungen und Anweisungen der lokalen Behörden, z.B. Evakuationsbefehle.
Autoridade Nacional de Protecção Civil: Heat and wildfire hazard

Instituto português do mar e da atmosfera: Fire risk index
(mainland and Madeira)

Sollte sich während Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden. Sind die Verbindungen ins Ausland unterbrochen, kontaktieren Sie die Schweizerische Botschaft in Lissabon.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist gewährleistet. Bei Arzt- und Krankenhausbehandlungen muss die Europäische Krankenversicherungskarte vorgewiesen werden.
Merkblatt Gemeinsame Einrichtung KVG

Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik Reiselinks, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden.

Besondere Hinweise

Sie sind verpflichtet, sich jederzeit mit dem Pass oder der Identitätskarte ausweisen zu können (oder mit einer Fotokopie davon).

Nützliche Adressen

Allgemeine Notrufnummer: 112
Touristenpolizei Lissabon: 213 421 623
Touristenpolizei Cascais: 214 814 067
Touristenpolizei Porto: 222 081 833
Polizei (Polícia Segurança Pública)

Zollvorschriften: Merkblatt des portugiesischen Zolls (portugiesisch, englisch)

Schweizer Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste Schweizer Vertretung oder an die Helpline EDA wenden.
Schweizer Botschaft in Lissabon
Helpline EDA

Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum etc.) erteilen die zuständigen ausländischen Botschaften und Konsulate. Sie informieren auch über die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Geräte, Souvenirs, Medikamente etc.
Ausländische Vertretungen in der Schweiz

Ausschluss der Haftung
Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur sorgfältigen Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und für die Richtigkeit des Inhalts von verlinkten externen Internetseiten. Es lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.