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Paket Schweiz–EU: Bundesrat genehmigt Vereinbarung zur Mitwirkung der Kantone
22.04.2026
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Medienmitteilung
EDA
An seiner Sitzung vom 22. April 2026 hat der Bundesrat die Vereinbarung zwischen Bund und Kantonen über deren Mitwirkung im Bereich des Pakets «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz–EU (Bilaterale III)» genehmigt. Sie soll unter anderem gewährleisten, dass die Kantone bei der Anwendung der Institutionellen Elemente der Binnenmarktabkommen – wie der dynamischen Rechtsübernahme oder der Streitbeilegung – einbezogen werden. Die Genehmigung erfolgte unter Vorbehalt der Resultate der parlamentarischen Beratung über das Paket Schweiz–EU.
Regionales Nachhaltigkeitsforum in Genf: Schweiz setzt Fokus auf Wirksamkeit und lokale Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele
22.04.2026
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Medienmitteilung
EDA
Wie können die Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung durch innovative Ansätze wirksam vorangebracht werden? Diese Frage steht am 21. und 22. April 2026 in Genf im Zentrum des regionalen Nachhaltigkeitsforums der Wirtschaftskommission für Europa der UNO (UNECE). «Die Umsetzung der Ziele erfordert dabei das Zusammenwirken aller staatlichen und nichtstaatlichen Akteure» sagte Markus Reubi, Delegierter des Bundesrates für die Agenda 2030 und Leiter der Schweizer Delegation.
Übergabe der Beglaubigungsschreiben
21.04.2026
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Medienmitteilung
EDA
Übergabe des Beglaubigungsschreibens der neu in der Schweiz akkreditierten Botschafterinnen und Botschafter
La Suisse travaille à renforcer la mise en oeuvre du principe de précaution dans les conflits armés (fr)
20.04.2026
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Medienmitteilung
EDA
La Suisse et le Comité international de la Croix-Rouge (CICR) vont organiser, du 21 au 30 avril 2026, une réunion d’experts gouvernementaux sur le droit international humanitaire (DIH). Cette rencontre, la troisième du genre, permettra aux participants d’échanger des expériences sur la manière de mettre en œuvre concrètement le principe de précaution, élément fondamental de la protection de la population civile dans les conflits armés.
Bundesrat Cassis nimmt am Antalya Diplomacy Forum teil
16.04.2026
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Medienmitteilung
EDA
Bundesrat Ignazio Cassis nimmt am 5. Antalya Diplomacy Forum teil, das vom 17. bis 19. April 2026 in der Türkei stattfindet. Dabei wird er sich mit seinen Amtskolleginnen und Amtskollegen aus der Region über den Konflikt im Nahen und Mittleren Osten austauschen. Zudem wird er verschiedene Gespräche in seiner Funktion als amtierender Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) führen.
Bundesräte Ignazio Cassis und Beat Jans empfangen den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg
16.04.2026
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Medienmitteilung
EDA
Bundesrat Ignazio Cassis und Bundesrat Beat Jans haben sich am Donnerstag, 16. April, mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann in Bern ausgetauscht. Dabei würdigten die Delegationen die ausgezeichneten Beziehungen zwischen der Schweiz und dem benachbarten deutschen Bundesland. Bundesrat Cassis begrüsste die intensivierte Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation.
Dritter Jahrestag des Kriegsausbruchs im Sudan: Schweiz führt humanitäre Hilfe und Suche nach friedlicher Konfliktlösung fort
15.04.2026
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Medienmitteilung
EDA
Die Schweiz setzt 2026 rund 23 Millionen Franken ein, um die Menschen im Sudan und der Region in ihrer humanitären Notlage zu unterstützen. Dies kündigte Tim Enderlin, der Chef der Abteilung Frieden und Menschenrechte im EDA und Leiter der Schweizer Delegation, an der Sudan-Konferenz in Berlin an. Die Unterstützung der Schweiz konzentriert sich auf die Sicherung der Ernährung und der Existenzgrundlagen, den Schutz der Zivilbevölkerung und die Friedensförderung. Im Dezember 2025 hatte das Parlament angesichts der katastrophalen humanitären Lage im Sudan und in den Nachbarländern, in die viele Menschen aus dem Sudan geflohen sind, einen Nothilfekredit in Höhe von 50 Millionen Franken gutgeheissen.
Die Schweiz an der Frühjahrstagung 2026 des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank sowie am Treffen der G20 Finanzministerinnen und -minister in Washington
14.04.2026
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Medienmitteilung
EDA
Bundespräsident Guy Parmelin und Bundesrätin Karin Keller-Sutter sowie Nationalbankpräsident Martin Schlegel nehmen vom 15. bis 17. April 2026 in Washington an der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank teil. Während der Tagung finden zudem ein G20-Treffen der Finanzministerinnen und -minister und der Notenbankgouverneurinnen und -gouverneure sowie ein Ministertreffen der Financial Action Task Force (FATF) statt. Die von Bundesrätin Karin Keller-Sutter geleitete Schweizer Delegation nutzt den Anlass auch für bilaterale Gespräche.
Der Anteil der öffentlichen Entwicklungshilfe der Schweiz am Bruttonationaleinkommen belief sich 2025 auf 0,46 Prozent
09.04.2026
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Medienmitteilung
EDA
Die öffentliche Entwicklungshilfe (APD) verzeichnete 2025 einen beispiellosen Rückgang. Die Schweiz blieb ein wichtiges Geberland: Ihre APD belief sich auf 3,8 Milliarden Franken, was 0,46 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Betrag um rund 7 Prozent, was hauptsächlich dem Rückgang der anrechenbaren Asylkosten zuzuschreiben ist. Die APD umfasst die anrechenbaren Ausgaben von Bund, Kantonen und Gemeinden.
Die Bundesräte Ignazio Cassis und Beat Jans treffen sich mit dem algerischen Aussenminister Ahmed Attaf
02.04.2026
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Medienmitteilung
EDA
Bundesrat Ignazio Cassis hat am 2. April 2026 den algerischen Aussenminister Ahmed Attaf zu einem offiziellen Arbeitsbesuch in Bern empfangen. Wichtigste Gesprächsthemen waren die Wiederbelebung der Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Algerien sowie die Weltlage. Beim Treffen von Bundesrat Beat Jans mit dem algerischen Minister stand die Zusammenarbeit in den Bereichen Migration, Sicherheit und Justiz im Zentrum.
G7-Gipfel in Évian: Der Bund beteiligt sich an den Sicherheitskosten
01.04.2026
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Medienmitteilung
EDA
Der von Frankreich organisierte G7-Gipfel findet vom 15. bis 17. Juni 2026 in Évian in unmittelbarer Nähe der Schweizer Landesgrenze statt. Aufgrund der zunehmenden globalen Spannungen erfordert der Gipfel ein umfangreiches Sicherheitsdispositiv, auch in der Schweiz. Deshalb haben die Kantone Genf, Waadt und Wallis den Bund um Unterstützung gebeten. An seiner Sitzung vom 1. April 2026 hat der Bundesrat beschlossen, dass der Bund sich an den Kosten der drei Kantone zur Gewährleistung der Sicherheit beteiligen wird.
Atomwaffenverbots-Initiative: Bundesrat beantragt Ablehnung ohne Gegenvorschlag
01.04.2026
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Medienmitteilung
EDA
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. April 2026 entschieden, die Volksinitiative «Für den Beitritt der Schweiz zum Vertrag der Vereinten Nationen über das Verbot von Atomwaffen (Atomwaffenverbots-Initiative)» Volk und Ständen ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung zu empfehlen. Er hat das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) beauftragt, ihm bis Herbst eine Botschaft an das Parlament zu unterbreiten. Der Bundesrat setzt sich klar für das Ziel einer Welt ohne Atomwaffen ein. Jedoch wäre ein Beitritt der Schweiz zum Kernwaffenverbotsvertrag ein rein symbolischer Akt, der keinen Beitrag zu diesem Ziel leisten kann. Ein Beitritt könnte der Sicherheit der Schweiz sogar abträglich sein. Die Schweiz setzt sich bereits im Rahmen des UNO-Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NTP) für die Abrüstung und Nichtverbreitung von Atomwaffen ein.