Grundsätzliche Einschätzung
Von Reisen in den Libanon wird abgeraten.
Militärische Eskalation in der Region
Weitere Einschränkungen im Reiseverkehr können nicht ausgeschlossen werden. Der Luftraum kann gesperrt und der Flughafen geschlossen werden.
Die Entwicklung der Lage ist ungewiss.
Halten Sie sich über die Lageentwicklung auf dem Laufenden und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.
Für Schweizer Staatsangehörige, die sich im Libanon aufhalten:
Wenn Sie das Land verlassen möchten, nutzen Sie die verfügbaren kommerziellen Transportmittel. Auskunft erteilen die Fluggesellschaften. Beachten Sie dabei die Anordnungen der lokalen Behörden und die erforderlichen Vorsichtsmassnahmen.
Der Entscheid zur Ausreise erfolgt freiwillig, auf eigenes Risiko und auf eigene Kosten der ausreisenden Person.
Bleiben Sie in Kontakt mit Ihren Angehörigen und mit der Schweizerischen Botschaft in Beirut, und informieren Sie diese über Ihre Abreise.
Die Schweizerische Botschaft in Beirut ist offen und erbringt weiterhin ihre üblichen Dienstleistungen.
Schweizer Staatsangehörige, die beschliessen im Land zu bleiben oder entgegen der Empfehlung des EDA in den Libanon zu reisen müssen sich bewusst sein, dass im Falle einer weiteren Verschlechterung der Sicherheitslage die Schweiz unter Umständen nur noch begrenzte oder gar keine Dienstleistungen mehr erbringen kann und auch nur begrenzte Möglichkeiten zur Hilfe in Notfällen haben wird.
Halten Sie sich über die Lageentwicklung auf dem Laufenden. Meiden Sie Demonstrationen und grössere Menschenansammlungen jeder Art und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden. Beschränken Sie Reisen innerhalb des Landes auf das notwendige Minimum und klären Sie vorgängig die Sicherheitslage ab.
Schweizer Staatsangehörige, die Unterstützung benötigen, können sich an die Schweizerische Botschaft in Beirut oder an die Helpline des EDA wenden. Bitte informieren Sie eine dieser Stellen, wenn Sie das Land verlassen haben.
Schweizerische Botschaft im Libanon
Helpline EDA