Wirtschaft und Handel

Der Tschechischen Republik ist es gelungen, seit 1989 stabile Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu schaffen. Ihre geographische Lage, ihre historisch effiziente Industrie, die Qualität und die Kosten der Arbeit sowie die Einführung einer gezielten Anreizpolitik - Steuererleichterungen, finanzielle Unterstützung für die Ausbildung und die Übertragung von Land zu günstigen Preisen - haben dazu beigetragen, umfangreiche ausländische Direktinvestitionen anzuziehen. Die Änderung des Investitionsförderungsgesetzes im Jahr 2012 (aktuelle Informationen finden Sie auf der Website von CzechInvest) zielte darauf ab, Investitionen in komplexe Projekte mit hohem technologischem und wertschöpferischem Potenzial in der Tschechischen Republik zu fördern.

Die Tschechische Republik profitiert auch von einer beträchtlichen finanziellen Unterstützung der EU im Rahmen der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds. Diese Unterstützung kann auf ein breites Spektrum von Erwerbstätigkeiten ausgerichtet werden, wie z.B. auf die Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen der Welt der Wissenschaft und der Wirtschaft, die Intensivierung der Investitionen in die Infrastruktur, die Erhöhung der Energieeffizienz, die Verbesserung des Lehrstellensystems mit dem Ziel, es besser mit dem Arbeitsmarkt zu vereinbaren, und die Verbesserung der Effizienz der öffentlichen Verwaltung.

Heute gehört das Land zu den am weitesten entwickelten Industrienationen Mittel- und Osteuropas. Seine wirtschaftliche Situation ist erfreulich, wenn auch nicht ohne Herausforderungen. Dazu gehört zum Beispiel die Abhängigkeit des Landes von ausländischen Märkten sowohl für Exporte als auch für Direktinvestitionen. Ein plötzlicher Wirtschaftsabschwung in der Eurozone - der tschechische Produktionssektor ist stark in die europäische und vor allem deutsche Produktionskette integriert - oder massive Desinvestitionen könnten eine negative Dynamik für die Wirtschaft des Landes auslösen. Eine weitere Herausforderung ist der Arbeitskräftemangel, da sich das Land seit einigen Jahren in einer Situation der Vollbeschäftigung befindet, die seine Produktionskapazität schon jetzt beeinträchtigt.

Um das Land auf die Zukunft vorzubereiten, streben die Behörden einen dynamischen Wandel hin zu einer wissensbasierten Wirtschaft an und haben 2019 die "Innovation Strategy of the Czech Republic" verabschiedet. Die Verantwortung für die Umsetzung dieses Dokuments liegt beim Premierminister und geht über den Rat für Forschung, Entwicklung und Innovation, dem er vorsteht. Die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Innovation wird damit zu einer der Hauptprioritäten der gegenwärtigen Regierung, die nicht nur auf die Generierung von Volumen, sondern insbesondere auf die Schaffung von Mehrwert abzielt. Die Strategie ist zeitlos, ressortübergreifend und unpolitisch und besteht aus neun Säulen: i) R&D, ii) Technology, iii) Digitalization, iv) Smart infrastructure, v) Smart people, vi) Patents, vii) Investment, viii) Excellence und ix) Start-ups.

Die Tschechische Republik setzt sich nachdrücklich für den freien internationalen Handel ein, engagiert sich für die Beseitigung von Handelsschranken und ist gegen protektionistische Politik. Die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten ist ebenfalls eine der Prioritäten des Landes. Die neue Innovationsstrategie soll es dem Land ermöglichen, die Leiter der Wertschöpfung zu erklimmen, mit dem Ziel, dass die Tschechische Republik bis 2030 zu den am weitesten entwickelten Ländern gehört.

Bilaterální hospodářské vztahy

V posledních letech se bilaterální obchod vyvíjel pozitivně; Vývoz ze Švýcarska do České republiky poprvé v roce 2003 překročil hranici 1 miliardy CHF.

Celkově se objem obchodu mezi Švýcarskem a Českou republikou od roku 2000 průběžně zvyšoval, až na několik výjimek, jako např. v roce 2016. Od roku 2009 má Švýcarsko s Českou republikou zápornou obchodní bilanci.

Tři nejdůležitější exportní produkty Švýcarska - farmaceutika, neelektrické stroje a elektrické stroje - zůstaly v posledních letech beze změny. Přednosti těchto produktů jsou kvalita, přesnost, spolehlivost a vyspělé technologie.

„Vozidla, letadla atd.“ jsou nejdůležitější kategorie dovozů z České republiky do Švýcarska, dále stroje a drahé kovy a předměty z těchto kovů.

Klasifikace podle Spolkové celní správy ukazuje, že neelektrické a elektrické stroje, jakož i náhradní slitiny a předměty z náhradních slitin jsou nejdůležitějšími dovozními a vývozními artikly, což zdůrazňuje význam výrobního sektoru pro ekonomiku obou zemí.

Dobrá ekonomická situace a příznivé všeobecné podmínky pro zahraniční investice posílily přítomnost Švýcarska v České republice. Obecně jsou švýcarské investice relativně rozmanité, protože se mohou vztahovat na akvizice, expanze nebo obchodní diverzifikaci. V tomto posledním bodě je třeba zmínit, že řada švýcarských nadnárodních společností si vybrala Českou republiku, aby zřídila jedno ze svých servisních středisek, která nabízejí informační technologie, finance, lidské zdroje a zadávání veřejných zakázek dalším dceřiným společnostem po celém světě.

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Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen

Der bilaterale Warenhandel hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt; die Schweizer Exporte nach Tschechien haben 2003 erstmals die Grenze von 1 Milliarde Franken überschritten.

Insgesamt ist das Handelsvolumen zwischen der Schweiz und der Tschechischen Republik seit dem Jahr 2000 kontinuierlich gestiegen, mit wenigen Ausnahmen wie z.B. im Jahr 2016. Seit 2009 weist die Schweiz einen negativen Handelsbilanzsaldo mit der Tschechischen Republik auf.

Die drei wichtigsten Exportgüter der Schweiz - Arzneimittel, nichtelektrische Maschinen und elektrische Maschinen - sind in den letzten Jahren gleichgeblieben. Qualität, Präzision, Zuverlässigkeit und Hochtechnologie sind die Stärken dieser Produkte.

«Fahrzeuge, Flugzeuge usw.» ist die wichtigste Kategorie von Importen aus der Tschechischen Republik in die Schweiz, gefolgt von Maschinen und Nichtedelmetallen sowie Artikeln aus diesen Metallen.

Die Klassifizierung nach den Rubriken der Eidgenössischen Zollverwaltung zeigt, dass nichtelektrische und elektrische Maschinen sowie Nichtedelmetalle und Gegenstände aus unedlen Metallen die wichtigsten Import- und Exportartikel sind, was die Bedeutung des Produktionssektors für die Wirtschaft beider Länder unterstreicht.

Die gute Wirtschaftslage und die günstigen Rahmenbedingungen für ausländische Investitionen haben die Präsenz der Schweiz in der Tschechischen Republik verstärkt. Im Allgemeinen sind die Schweizer Investitionen relativ vielfältig, da sie sich auf Neuzugänge auf dem tschechischen Markt, Akquisitionen, Erweiterungen oder Geschäftsdiversifizierung beziehen können. Zu diesem letzten Punkt ist beispielhaft zu erwähnen, dass einige schweizerische Multinationale die Tschechische Republik gewählt haben, um eines ihrer Dienstleistungszentren einzurichten, welche unter anderem Dienstleistungen in den Bereichen Informationstechnologie, Finanzen, Personalwesen und Beschaffung für andere Tochtergesellschaften der Gruppe in der ganzen Welt anbieten.

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