Bulgarien – Partnerland des Schweizer Erweiterungsbeitrags

Der Schweizer Beitrag an Bulgarien beträgt 76 Millionen Schweizer Franken. Bis 2019 werden in Bulgarien neun Projekte und sechs Thematische Fonds zur Verminderung der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten umgesetzt. Begleitet wird die Projektumsetzung vom Schweizer Büro für die Umsetzung des Erweiterungsbeitrags in Sofia, das in engem Kontakt mit der Nationalen Koordinationsstelle des Finanzministeriums steht.

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Projekte in Bulgarien

Die Schweiz unterstützt mit dem Erweiterungsbeitrag 15 Projekte in Bulgarien

Resultate in Bulgarien

Die Schweiz fördert mit dem Erweiterungsbeitrag die Berufsbildung und reduziert so die Jugendarbeitslosigkeit, ermöglicht die Pflege älterer Menschen nach Schweizer Spitex-Modell und sorgt für eine umweltgerechte Entsorgung alter Pflanzenschutzmittel

Bilaterales Rahmenabkommen mit Bulgarien

Die Schweiz hat mit Bulgarien ein bilaterales Rahmenabkommen abgeschlossen. Sie entscheidet in Absprache mit Bulgarien und unabhängig von der EU, welche Projekte sie unterstützt

Thematische Fonds in Bulgarien

In Bulgarien arbeitet die DEZA mit Thematischen Fonds in den Bereichen Öffentliche Sicherheit, Zivilgesellschaftspartizipation und Integration von Roma und anderen Minderheiten

Dokumente (24)

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2018 Jahresbericht EB

Informationen über die erreichten Resultate aus den letzten drei noch laufenden Länderprogrammen, beispielsweise in der Minenentschärfung in Kroatien, in der KMU-Förderung in Rumänien und in der Verbesserung des öffentlichen Verkehrssystems durch Basler Trams in Bulgarien. In einem kurzen Ausblick skizziert der Bericht zudem den Kontext des zweiten Schweizer Beitrags an ausgewählte EU-Mitgliedstaaten.



2017 Jahresbericht EB

Die zehn Länder, die 2004 der EU beigetreten sind, haben die Projekte des Erweiterungsbeitrags abgeschlossen. SECO und DEZA ziehen Bilanz und publizieren die erreichten Resultate im Jahresbericht 2017. Die Projekte leisteten einen wichtigen Beitrag zum Abbau der sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten in Europa. Die Schweiz konnte ihr Fachwissen in zahlreichen Projekten sinnvoll einbringen.






Projekte zur sozialen Inklusion der Roma und anderen benachteiligten Gruppen in vier EU-Mitgliedstaaten








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News (20)

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Der Erweiterungsbeitrag der Schweiz – Bedeutung, Wirkung, Chancen

31.05.2013 – Medienmitteilung
Über 200 Projekte befinden sich im Rahmen des Erweiterungsbeitrags derzeit in der Umsetzung. An der Jahreskonferenz der Schweizer Ostzusammenarbeit vom 31. Mai 2013 in Bern diskutierten Regierungsvertreter und Experten aus dem In- und Ausland über die Bedeutung und Wirkung dieser Projekte. Rund 750 Personen nahmen an der Jahreskonferenz im Hotel National teil, eine ausserordentlich hohe Teilnehmerzahl.


Erweiterungsbeitrag: Unterzeichnung der bilateralen Rahmenabkommen mit Bulgarien und Rumänien

Bundespräsidentin Doris Leuthard und Bundesrätin Micheline Calmy-Rey mit dem bulgarischen Minister für die EU-Fonds-Verwaltung Tomislav Donchev bei der Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen der Schweiz und Bulgarien in Bern, 2010.

07.09.2010 – Lokale News

Bern, 07.09.2010 - Am 7. September 2010 unterzeichneten Bundespräsidentin Doris Leuthard und Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, der bulgarische Minister für die EU-Fonds-Verwaltung Tomislav Donchev und der rumänische Aussenminister Teodor Baconschi die bilateralen Rahmenabkommen mit Bulgarien und Rumänien. Die Abkommen regeln Inhalt und Umsetzung des schweizerischen Erweiterungsbeitrags an diese Länder. Erste Projekte können voraussichtlich ab Ende 2010 ausgewählt und umgesetzt werden.


Erweiterungsbeitrag: Bundesrat genehmigt bilaterale Rahmenabkommen mit Bulgarien und Rumänien

Einkaufsstrasse in Bulgarien

23.06.2010 – Lokale News

In seiner Sitzung vom 23. Juni 2010 hat der Bundesrat die bilateralen Rahmenabkommen mit Bulgarien und Rumänien bewilligt und deren Unterzeichnung beschlossen. Die Abkommen regeln Inhalt und Umsetzung des schweizerischen Erweiterungsbeitrags an diese Länder. Erste Projekte können voraussichtlich ab Ende 2010 ausgewählt und umgesetzt werden.


Erweiterungsbeitrag für Bulgarien und Rumänien vom Parlament genehmigt

Marktplatz in Rumänien

07.12.2009 – Artikel

Der Ständerat hat am 7. Dezember 2009 als Zweitrat den Erweiterungsbeitrag für Bulgarien und Rumänien genehmigt. Mit diesem Parlamentsentscheid wird die Schweiz in Bulgarien und Rumänien Projekte und Programme zum Abbau der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten finanzieren.



Erweiterungsbeitrag für Bulgarien und Rumänien - Politische Absichtserklärung unterzeichnet

Zug und Landschaft

25.06.2008 – Artikel

Die Schweiz hat am Mittwoch in Brüssel gemeinsam mit der EU die politische Absichtserklärung zur Unterstützung der beiden jüngsten EU-Staaten, Bulgarien und Rumänien, unterzeichnet. Darin wird der Schweizer Erweiterungsbeitrag für diese beiden Staaten auf 257 Millionen Franken festgelegt. Diese Erklärung in Form eines Zusatzes (Addendum) zum bereits bestehenden Memorandum of Understanding erfolgt unter Vorbehalt der Genehmigung durch das Schweizer Parlament.


Erweiterungsbeitrag für Bulgarien und Rumänien: Einigung mit EU über Modalitäten

Häuser in Plovdiv (Bulgarien)

02.04.2008 – Artikel

Der Bundesrat sieht vor, Rumänien und Bulgarien mit einem Erweiterungsbeitrag von 257 Mio. Franken zu unterstützen. Die Schweiz und die EU haben sich am Mittwoch auf Ebene der Unterhändler auf die allgemeinen Grundsätze dieses Beitrags geeinigt. In einem gemeinsamen Text wurden der Verteilschlüssel sowie die generellen Themenbereiche für Programme und Projekte festgehalten. Diese Einigung muss vom Bundesrat in einem nächsten Schritt noch genehmigt werden. Sie stellt eine politische Absichtserklärung dar und ist rechtlich nicht verbindlich.


Erweiterungsbeitrag für Bulgarien und Rumänien

Zwei Frauen mit einem Hund (Bulgarien)

05.03.2008 – Artikel

Der Bundesrat will auch die jüngsten EU-Mitgliedstaaten Rumänien und Bulgarien unterstützen. Die Schweiz soll einen weiteren Beitrag an den Abbau der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten in Europa leisten und damit ihre frühere Hilfe an diese beiden Staaten in vergleichbarer Höhe weiterführen. Im Umfang von insgesamt 257 Mio. Franken sollen über fünf Jahre Verpflichtungen für konkrete Projekte eingegangen werden, die von der Schweiz jeweils bewilligt werden müssen. Die Auszahlungen werden sich über rund zehn Jahre erstrecken. Der Beitrag muss zuvor vom Parlament in Form eines Rahmenkredits beschlossen werden. Er wird vollumfänglich im allgemeinen Bundeshaushalt kompensiert.

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