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Medienmitteilung, 21.01.2022

Bundespräsident und EDA-Vorsteher Ignazio Cassis ist am Freitag, 21. Januar 2022, aus Anlass des Treffens USA-Russland in Genf zu separaten Gesprächen mit den Aussenministern Antony Blinken und Sergej Lawrow zusammenkommen. Im Zentrum der Gespräche standen die Sicherheitslage in Europa und die Situation an der russisch-ukrainischen Grenze.

Die Schweiz ist besorgt über die zunehmenden Spannungen an der russisch-ukrainischen Grenze. Sie ist überzeugt, dass nur der Dialog die Sicherheit auf dem europäischen Kontinent stärkt. Bundespräsident Cassis erläuterte, dass die Schweiz ihre Guten Dienste anbietet, wenn diese als nützlich erachtet und gewünscht wird. Zudem sollte die OSZE als Dialogplattform und mit ihren vertrauens- und sicherheitsbildenden Massnahmen eine zentrale Rolle einnehmen.

Dass die beiden Länder nach dem Gipfel vom 16. Juni 2021 erneut Genf für ein hochrangiges Treffen ausgewählt haben, unterstreiche «die ungebrochene Bedeutung des Internationalen Genfs, wenn es darum geht, Lösungen für Herausforderungen der Gegenwart zu suchen», erklärte Bundespräsident Cassis.

Beide Gespräche hatten mit der Sicherheitslage in Europa einen klaren Schwerpunkt. Am Rande kamen weitere internationale Themen wie die Lage in Afghanistan zur Sprache. Mit dem russischen Aussenminister Lawrow besprach Bundespräsident Cassis zudem Menschenrechtsfragen und mit US-Aussenminister Blinken bilaterale Themen sowie die Beziehungen zum Iran.


Weiterführende Informationen

Bilaterale Beziehungen Schweiz - Vereinigte Staaten von Amerika
Bilaterale Beziehungen Schweiz - Russland
Die guten Dienste der Schweiz


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Letzte Aktualisierung 28.01.2022

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