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Nach Schätzungen der UNO kämpfen weltweit rund 250’000 Kinder unter 18 Jahren in regulären Streitkräften und bewaffneten Oppositionsgruppen oder sind solchen angeschlossen. Nahezu 40% dieser Kindersoldaten sind Mädchen.

Nicht alle nehmen militärische Aufgaben wahr, aber alle sind gefährdet. Der Einsatz von Kindersoldaten ist in rund 15 Ländern nach wie vor verbreitet und hat langfristige Auswirkungen, nicht nur auf das Leben der betroffenen Kinder, sondern auf die gesamte Gesellschaft eines Landes.

Die Schweiz setzt sich dafür ein, dass Kinder vor der Rekrutierung durch staatliche oder nichtstaatliche Streitkräfte geschützt werden und dass sie nicht direkt an den Kampfhandlungen teilnehmen. Sie engagiert sich zudem für die weltweite Ratifizierung des Fakultativprotokolls zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes betreffend die Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten. Sie arbeitet auch darauf hin, dass sich die Staaten, die das Protokoll ratifizieren, konsequent an das Rekrutierungsverbot von unter 18-Jährigen halten.

Die Schweiz unterstützt ausserdem Projekte zur Prävention der Rekrutierung von Kindern durch Konfliktparteien und zur Wiedereingliederung ehemaliger Kindersoldaten in die Gesellschaft

Letzte Aktualisierung 07.03.2022

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