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Das Humanitäre Völkerrecht setzt der Art und Weise, wie bewaffnete Konflikte und Kriege geführt werden, Schranken. Ziel ist es, die Zivilbevölkerung und Personen, die nicht mehr an den Kampfhandlungen teilnehmen, wie z.B. gefangene Kämpfer, zu schützen. Die Menschenrechte, das Flüchtlingsrecht, das internationale Strafrecht sowie verschiedene nationale Gesetzgebungen vervollständigen den Schutz.

Als Vertragspartei der Genfer Konventionen setzt sich die Schweiz für den Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten ein. Dies mit folgenden Schwerpunkten: 

  • Förderung der Einhaltung des humanitären Völkerrechts durch alle Konfliktparteien, z.B. auch durch nicht-staatliche bewaffnete Gruppen
  • Konkrete Engagements für die Zivilbevölkerung, z.B. durch den Schutz von Spitälern
  • Gestaltung der Rahmenbedingungen für humanitäre Aktivitäten, wie sie vom humanitären Völkerrecht vorgesehen sind, z.B. durch Debatten in der UNO Generalversammlung und dem Sicherheitsrat (die Schweiz führt die entsprechende UNO Freundesgruppe von Staaten an)

Letzte Aktualisierung 07.03.2022

  • Rascher, ungehinderter Zugang für humanitäre Organisationen zentral für betroffene Bevölkerung, Schweizer Massnahmen, um humanitären Zugang zu sichern

  • Die Schweiz setzt sich ein für die Erarbeitung von Richtlinien und Empfehlungen für Mechanismen für die Überwachung, die Berichterstattung und die Tatsachenermittlung.

  • Schutz Intern Vertriebener und Einsatz für ihre Rechte, Schwerpunkt der Schweizer Menschenrechtspolitik

  • Informationen zur humanitären Politik der Schweiz im Bereich der geschlechtsspezifischen Gewalt

  • Engagement und Präventionsarbeit der Schweiz zur Bekämpfung des Einsatzes von Kindersoldaten

  • Schutz der Zivilbevölkerung nur im Dialog möglich, Initiativen der Schweiz zur besseren Einhaltung des Rechts durch bewaffnete Gruppen

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