Staatssekretär Yves Rossier führt politische Gespräche im Nahen Osten

Bern, Medienmitteilung, 12.09.2013

Staatssekretär Yves Rossier befindet sich vom 8. bis 12. September auf einem offiziellen Besuch in Israel und dem Besetzten Palästinensischen Gebiet. Im Zentrum der Treffen mit dem Generaldirektor des israelischen Aussenministeriums Rafael Barak und mit dem palästinensischen Vize-Aussenminister Tayser Farahat standen unter anderem die laufenden Nahost-Friedensgespräche. Die Schweiz setzt sich zur Lösung des Konflikts im Nahen Osten seit langem für eine Zweistaatenlösung ein.

Im Rahmen des jährlich stattfindenden politischen Dialogs mit Israel fanden am 9. September Gespräche zu den laufenden Friedensbemühungen und den schweizerischen Beiträgen zur Unterstützung des Friedensprozesses statt. Staatssekretär Yves Rossier und der Generaldirektor des israelischen Aussenministeriums, Rafael Barak, erörterten ausserdem Möglichkeiten der Vertiefung der bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Israel und sprachen über die aktuelle Lage in der Region.

Nach seinem Gespräch mit Rafael Barak besuchte Yves Rossier die Holocaust-Gedenkstätte von Yad Vashem in Jerusalem und traf sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Schweizer Kolonie.

Im Zentrum des gestern zum ersten Mal stattfindenden politischen Dialoges mit Regierungsvertretern der palästinensischen Autonomiebehörde standen ebenfalls der Friedensprozess im Nahen Osten, die aktuelle Lage in der Region sowie Aspekte der bilateralen Beziehungen. Im Anschluss an den politischen Dialog wurde Staatssekretär Yves Rossier von Aussenminister Riad Malki zu einem Höflichkeitsbesuch empfangen. Am späteren Nachmittag besuchte er zusätzlich die Mitarbeitenden der Temporären Internationalen Präsenz in der Stadt Hebron (TIPH) und reist heute schliesslich nach Gaza, um dort Vertreterinnen und Vertreter der Vereinten Nationen sowie Partner der Schweizer Humanitären Hilfe, Entwicklungszusammenarbeit und Friedensförderung zu treffen.

Die Reise von Staatssekretär Rossier schliesst an die Nahost-Reise von Bundesrat Didier Burkhalter im Mai dieses Jahres an und ist Teil des Engagements der Schweiz zugunsten der Stabilität in der erweiterten Nachbarschaft Europas. Der Friedensprozess im Nahen Osten befindet sich in einer wichtigen Phase. Die Schweiz setzt sich im Nahen Osten für die Zweistaatenlösung ein, in der sie den geeignetsten Ansatz zur Lösung des Konflikts und für die Zukunft Israels sowie eines palästinensischen Staates sieht. Im Rahmen ihres Engagements für Frieden und Stabilität sowie für die Beachtung des humanitären Völkerrechts ruft sie immer wieder alle Parteien dazu auf, ihren rechtlichen Verpflichtungen nachzukommen und sich für eine Verbesserung der humanitären Lage einzusetzen.


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