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Blue Peace Days: Die Schweiz am Weltwasserforum in Dakar

Die Schweiz macht hier im Newsticker auf die weltweit zunehmende Wasserknappheit aufmerksam. Sie beteiligt sich am Weltwasserforum in Dakar und damit an der internationalen Diskussion um Herausforderungen und Lösungsansätze im Bereich Wasser. Zeitgleich lanciert das EDA die Leitlinien Wasser und unterstreicht damit das Engagement der Schweiz gegen die weltweite Wasserkrise. Mit dem Abschluss des Weltwasserforums enden auch die Blue Peace Days.

Reisfelder im Fluss Niger in Mali.

Wo die Wüste an blühende Reisfelder grenzt: Der Fluss Niger bewässert Reisfelder in Mali und macht damit den Unterschied zwischen Hunger und Entwicklung. © Georg Steinmetz – National Geographic

Die Schweiz macht Wasser zum Thema, einen Monat lang, hier im Newsticker:

26.2.2022 ‒ DEZA-Direktorin Patricia Danzi und der ehemalige slowenische Staatspräsident Danilo Türk diskutieren Folgen und Lösungsansätze der zunehmenden Wasserknappheit. Sie eröffnen die Blue Peace Ausstellung im Schweizer Pavillon an der Expo in Dubai.

28.02.2022 ‒ Wasser für Frieden, Sicherheit und Entwicklung im Mittleren Osten

21.3.2022 – Eröffnung des Weltwasserforums in Dakar, Senegal

22.3.2022 – Das EDA lanciert die Leitlinien Wasser

25.3.2022 – Abschluss des Weltwasserforums und der Blue Peace Days

Folgen Sie den Aktivitäten der Schweiz unter #BluePeaceDays

22.03.2022 ‒ Das EDA lanciert neue Leitlinien Wasser 

Die Nachfrage nach Süsswasser nimmt weltweit rapide zu. Die UNO schätzt, dass sie das verfügbare Wasserangebot bis ins Jahr 2030 um 40% übersteigen wird. Das Wachstum der Weltbevölkerung, der fortschreitende Klimawandel und die Umweltverschmutzung sind nur einige der Faktoren, welche den Druck auf die verfügbaren Wassermengen stetig erhöhen. Mitte des 21. Jahrhunderts werden nach Schätzungen rund 40% der Weltbevölkerung an Orten leben, welche unter konstantem Wasserstress stehen.  Der Wettbewerb um das kostbare Nass nimmt somit zu – sowohl innerhalb nationaler Grenzen wie auch zwischen Anrainerstaaten von gemeinsamen Gewässern.

Grafik zur Globalen Verteilung des erwarteten Wassermangels im Jahr 2040 auf Länderebene (Karte erstellt durch Zoï Environment Network 2022, basierend auf Luo T. et al. 2015)
Wasser in der Krise: Aktuelle Studien sagen überall auf der Welt eine Verknappung der Ressource Wasser voraus. © Zoi Environmental Network

Das aussenpolitische Engagement der Schweiz im Thema Wasser reicht bis an die Anfänge der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit zurück. Dank der beharrlichen Anstrengungen und dem steten Willen, innovative Lösungen zu ermöglichen, hat die Schweiz international in vielen Bereichen Akzente setzen können. Mit der 2010 ins Leben gerufenen «Blue Peace»-Initiative unterstützt die Schweiz beispielsweise die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mittels Dialogplattformen zum Thema Zugang zu Wasser. Sie begegnet damit wachsenden Spannungen zwischen Ländern, die knapper werdendes Wasser teilen. 

Der Auftrag zum Engagement im Thema Wasser ist in der IZA-Strategie 2021-2024, der Aussenpolitischen Strategie 2020-2023 und auch in AVIS28 verankert. Die neu publizierten Leitlinien Wasser 2022−2028 konkretisieren diese Vorgaben und dienen als Orientierungshilfe für sämtliche Akteure des EDA, die sich im Thema Wasser engagieren.

Simon Zbinden, Chef des Globalprogramms Wasser der DEZA, erläutert, welche Bedeutung den Leitlinien Wasser zukommt:

Porträt Simon Zbinden.
Simon Zbinden, Chef des Globalprogramms Wasser. © Simon Zbinden

Der Welt geht das Wasser aus. Was hilft da ein Orientierungsdokument des EDA?

Mit ihrer umfassenden Herangehensweise, die das Instrumentarium der internationalen Zusammenarbeit mit diplomatischen Aktivitäten verbindet, hat sich die Schweiz im Thema Wasser ein international anerkanntes Profil erarbeitet. Mit den vorliegenden Leitlinien Wasser wird dieses Profil weiter geschärft. Sie stärken die Kohärenz und damit die Wirksamkeit der Schweizer Beiträge im Themenfeld Wasser. Gleichzeitig unterstreichen sie den Willen, auch in Zukunft zu den Vorreitern bei der Suche nach tragfähigen Lösungen zu bleiben.

Welcher Vision folgt das Engagement der Schweiz?

Die Schweiz setzt sich für die Umsetzung der Agenda 2030 sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene ein. Die Agenda 2030 als universeller Referenzrahmen begründet die Vision und zugleich das Ziel im Wasserbereich: Die fortwährende Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung soll bis 2030 für alle gewährleistet sein. Ziel 6 umfasst jedoch neben dem Zugang zu Trinkwasser, zu Sanitärversorgung und Hygiene weitere unabdingbare Unterziele wie beispielsweise der Schutz und die Wiederherstellung von wasserverbundenen Ökosystemen.

Können Sie anhand eines Projekts das Engagement der Schweiz veranschaulichen?

Das Engagement der Schweiz im Bereich Wasser ist vielfältig. Der unmittelbare Zugang zu Trinkwasser, sanitärer Grundversorgung und Hygiene bleibt dabei der wichtigste Pfeiler. Über verschiedene Partner leistet die Schweiz Beiträge, die jährlich mehreren Hunderttausend Benachteiligten dieses grundlegende Menschenrecht gewährleistet. Mit dem Partner «Young Water Solutions» unterstützt die Schweiz beispielsweise junge Unternehmerinnen und Unternehmer darin, innovative Ideen und kostengünstige Dienstleistungen rund um die Wasser- und Sanitärversorgung zu entwickeln, die viele von Armut betroffenen Familien erreichen.

Anna Luisa Beserra, Jungunternehmerin aus Brasilien, neben einem Wassertank.
Anna Luisa Beserra ist Gründerin des Kleinunternehmens «SDW for all», das kostengünstige Wasserfilter und Regenauffangsysteme in regenarmen Gebieten Brasiliens entwickelt. © DEZA

21.03.2022 ‒ Die Schweiz am Weltwasserforum in Dakar 

Will man Entscheide für die Zukunft fällen, muss man jene Menschen einbinden, die am längsten mit diesen Entscheidungen zu leben haben. Die Delegation der Schweiz trifft sich deshalb am Weltwasserforum nicht nur mit Vertretern anderer Länder, sondern vor allem auch mit jungen Menschen aus der Region. Am Espace jeunesse findet die Diskussion zwischen online zugeschalteten Genfer Jugendlichen und lokalen Jugendlichen statt. Die Ideen und Vorschläge dieser jungen «agents of change» sind nicht nur anzuhören, sondern auch zu berücksichtigen. Nur so kann Friedensförderung und nachhaltige Entwicklung rund um Wasser auch in Zukunft funktionieren.

Die Farafenni-Brücke über den Gambia.
Der Fluss Gambia versorgt nicht nur Senegal, sondern auch Guinea, Guinea-Bissau und Gambia mit Wasser, weshalb grenzüberschreitende Zusammenarbeit unerlässlich ist. © DEZA

Die Schweiz unterstreicht mit ihrer Teilnahme am Weltwasserforum in Dakar den Zusammenhang zwischen Wasser, Frieden und Sicherheit und nachhaltiger Entwicklung. Die Vernetzung auf internationaler Ebene trägt zur Verbreitung der am Weltwasserforum erörterten Anliegen bei. Mit ihrer Wasserdiplomatie und der Initiative Blue Peace adressiert die Schweiz Ursachen von Konflikten um Wasser und trägt mit den Instrumenten aus der Internationalen Zusammenarbeit, der Humanitären Hilfe und der Friedensförderung weltweit zur nachhaltigen Entwicklung und Stabilität bei.

Logo des neunten Weltwasserforums.
Zum ersten Mal in Sub-Sahara Afrika: Das Weltwasserforum in Dakar, Senegal. © WFF

Das Weltwasserforum, das seit 1997 alle drei Jahre stattfindet, findet mit Dakar zum ersten Mal in einem afrikanischen Land südlich der Sahara statt. Gerade in der sehr trockenen Sahel-Zone sind Lösungen für den Wassermangel gefragt. Am 22. März 2022 besucht die Delegation ein Spital im Stadtteil Yoff, in dem Dank Schweizer Wasserreinigungsgeräten genügend sauberes Wasser vorhanden ist. Die Schweizer Organisation accesstowater installiert überall im Senegal kostengünstige Reinigungsgeräte. So konnten seit 2012 über 150 Millionen Liter Wasser gereinigt werden.

28.2.2022 ‒ Wasser für Frieden, Sicherheit und Entwicklung im Mittleren Osten

Der Mittlere Osten ist weltweit am stärksten von der Wasserknappheit betroffen, für ein ausgewogenes Wassermanagement stellen sich besondere Herausforderungen: Unkontrolliertes Bevölkerungswachstum, grosse Migrationsbewegungen, schnelle Verstädterung, Klimawandel, ändernde Landnutzung und wechselnde wirtschaftliche Umstände beinflussen die Wassernutzung. Flüsse im Irak, in Syrien, im Libanon, in Jordanien und in der Türkei haben 50-90% ihres Volumens eingebüsst, weil mehr Wasser entnommen wird, als nachfliesst.

Lösungen müssen her, und zwar dringend. Die Schweiz lädt deshalb zur Expertinnen- und Expertenkonferenz auf dem Dach ihres Pavillons in Dubai. Führende Köpfe im Bereich Wasser aus dem Mittleren Osten und den Golfstaaten diskutieren aktuelle Herausforderungen und suchen nach Lösungen.

Fluss Jarmuk am Drei-Ländereck Syrien, Jordanien und Israel.
Der auf das Wassernutzungsabkommen zwischen Syrien und Jordanien zurückgehende Al Wehdeh Damm erreichte nie volle Kapazität, weil Dämme im syrischen Einzugsgebiet des Jarmuk den Zulauf blockieren. © Yarmouk Future Team

Wie wichtig ein regelmässiger Austausch ist, zeigt das Beispiel des Flusses Jarmuk. Der Grenzfluss zwischen Jordanien und Syrien ist der wichtigste Nebenfluss des Jordan, beide Länder sind in hohem Masse von seinem Wasser abhängig. Der grösste Teil des Einzugsgebiets liegt auf syrischem Gebiet. Es gibt ein Wassernutzungsabkommen zwischen Jordanien und Syrien aus dem Jahr 1987, das Jordanien jedoch als ungerecht empfindet. Auch hat Jordanien Syrien beschuldigt, das Abkommen zu verletzen.

Um eine Eskalation zu verhindern, hat die Schweiz die Ausbildung lokaler Expertinnen und Experten sowie die Erstellung einer Informationsbasis über die Wasserressourcen rund um den Jarmuk unterstützt. Letztere diente als Grundlage für die Verhandlungen zwischen Syrien und Jordanien für eine bessere Bewirtschaftung der Wasserressourcen. Unabhängig vom Ausgang der Verhandlungen über ein aktualisiertes Abkommen, haben beide Länder sehr von den ergriffenen Massnahmen profitiert. Das Verständnis über beidseitige Positionen und der potentielle Nutzen grenzüberschreitender Zusammenarbeit wurde bei allen Beteiligten gestärkt.

26.2.2022 ‒ Start der Blue Peace Days an der Expo Dubai

In der Wüstenstadt Dubai feiert die Welt augenblicklich die 87. Weltausstellung, und die Schweiz feiert mit. An einem Ort, wo Wasser keine Selbstverständlichkeit ist, stellt die Schweiz das Thema ins Zentrum. Ihr Pavillon steht im Zeichen der Innovation und veranschaulicht, dass jedem Wassertropfen eine Idee entspringen kann.

Die Eröffnung der Ausstellung ist ein voller Erfolg – Die Blue Peace Days haben begonnen.

Auf dem Dach des Pavillons treffen sich am 26.2.2022 führende Köpfe der Internationalen Zusammenarbeit. DEZA-Direktorin Patricia Danzi und der ehemalige slowenische Staatspräsident Danilo Türk sprechen vor geladenen Gästen über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen im Bereich Wasser. Im Anschluss an die Diskussion eröffnet Patricia Danzi die Ausstellung zu Blue Peace.

Die Blue Peace Days in Dubai ermöglichen einen Dialog, um neue Lösungsansätze zu diskutieren, damit Nachbarstaaten das knappe Gut gemeinsam, nachhaltig und friedlich nutzen können.
Patricia Danzi, Direktorin der DEZA

Der Name Blue Peace verrät den Kern der Sache: Mit der 2010 lancierten Initiative fördert die Schweiz durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Wasser in aller Welt Frieden, Sicherheit und Entwicklung. An der Ausstellung erfahren die Besuchenden eindrücklich, wie Wasser als Lebensnotwendigkeit und Voraussetzung für Entwicklung alle Menschen verbindet. Wie diese Verbindung Ursache von Konflikten, aber zugleich Chance ist, Frieden und Sicherheit zu gewährleisten. Und weshalb die Schweiz fähig und willens ist, diese Chance zu nutzen.

Ein multimediales Erlebnis macht die Besuchenden zu Beteiligten eines Wassermanagements und zeigt so eindrücklich, weshalb Zusammenarbeit in Wasserfragen unabdingbar ist.

Wasser – Menschenrecht und doch keine Selbstverständlichkeit

Die Schweiz ist das Wasserschloss Europas, Sorgen ums Trinkwasser kennen Frau und Herr Schweizer nicht. Das ist aber vielerorts ganz anders. Zugang zu Trinkwasser und würdigen sanitären Anlagen ist ein unveräusserliches Menschenrecht, dennoch verfügen rund ein Drittel der Weltbevölkerung nur über verschmutztes Trinkwasser. Noch mehr Menschen haben keinen Zugang zu würdigen sanitären Anlagen.

Der Welt geht das Wasser aus, oder anders gesagt, Wasser ist in der Krise. Der Klimawandel mit seinen Wetterextremen, Dürren und Überschwemmungen verschlimmert die Lage. Erst fehlt monatelang das Wasser, dann plötzlich wird die Erde weggeschwemmt. Das trifft gerade Menschen in Entwicklungsländern besonders hart, weil da zumeist keine Vorkehrungen gegen solche Katastrophen vorhanden sind. Weitere Ursachen sind Bevölkerungsexplosion und Wirtschaftswachstum, die mit vermehrter Wassernutzung und Wasserverschmutzung einher gehen.

Eine Bolivianerin wäscht sich an einem Wasserhahn die Hände.
Zugang zu Trinkwasser und würdigen sanitären Anlagen ist ein unveräusserliches Menschenrecht, doch dieser Zugang in vielerorts gefährdet oder nicht gewährleistet. © Mauricio Panozo/Helvetas

Wasser als Ursache von Konflikten

Durch die Lebensnotwendigkeit des Wassers birgt dieses grosses Konfliktpotential. Das stimmt insbesondere dort, wo es knapp ist. Flüsse fliessen durch verschiedene Länder und ethnisch divers besiedelte Regionen, die das Wasser als Trink- und Abwasser nutzen. Aber natürlich noch für viel mehr: Wasser ist unerlässlich für die Herstellung von Nahrungsmitteln und die Gesundheit, Wasser liefert Energie und lässt die Natur gedeihen.

Um nur ein Beispiel zu nennen: Ein Land am Oberlauf staut im Sommer das Wasser und lässt es im Winter zur Stromproduktion ab. Das Nachbarland am Unterlauf braucht das Wasser aber im Sommer, um die Felder zu wässern. Die Felder trocknen aus und zwischenstaatliche Spannungen werden zu Konflikten. Diese Konflikte nehmen überall auf der Welt zu und gefährden Frieden, Sicherheit und Entwicklung.

Wasser als Chance für den Frieden

Alle Menschen brauchen Wasser, und alle Menschen haben Anrecht darauf. Hier setzt Blue Peace an. Die 2010 von der Schweiz lancierte Initiative will Menschen verbinden, die auf das gleiche Wasser angewiesen sind. Sprich alle, die von demselben Fluss leben, ungeachtet ihrer Nationalität, kulturellen Angehörigkeit oder ihres Alters, egal auf welche Weise sie das Wasser nutzen.

Frieden, Sicherheit und Entwicklung sind nur möglich, wenn die durch das Wasser verbundenen Menschen und Länder zusammenarbeiten. Deshalb bringt Blue Peace alle Beteiligten an einen Tisch. Damit alle ihre Position darlegen und gemeinsam unter Schweizer Mediation versuchen, eine akzeptable Lösung zu suchen. Bevor ein Konflikt entsteht, oder bevor ein bestehender Konfikt eskaliert.

Blue Peace tut aber noch vielmehr: Blue Peace erhebt wissenschaftliche Daten und stellt sie den Beteiligten zur Verfügung. Blue Peace koordiniert Aktivitäten und vernetzt Beteiligte. Blue Peace bildet Menschen weiter. Blue Peace unterstützt die Schaffung von finanziellen Instrumenten, die für ein grenzüberschreitendes Wassermanagement notwendig sind. Blue Peace drängt auf eine nachhaltige Bewirtschaftung, damit auch die nächste Generation vom Wasser leben kann. Und Blue Peace vertritt anwaltschaftlich die Natur selbst, die ja bekanntlich nicht auf sich aufmerksam macht.

Weshalb überall auf der Welt in Sachen Wasser gehandelt werden muss und was die Schweiz tut.

Der Mehrwert der Schweiz in Sachen Wasser

Die Schweiz hat eine sehr lange Erfahrung in grenzüberschreitendem Wassermanagement. Vier grosse europäische Flüsse werden durch Wasser aus der Schweiz gespiesen und fliessen durch die Nachbarländer ab. In der Internationalen Zusammenarbeit übernimmt die Schweiz seit Jahrzehnten immer wieder die Führungsrolle im Wassermanagement. Durch ihr ehrliches und transparentes Engagement hat sich die Schweiz einen guten Ruf erarbeitet.

Die Zeit drängt. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Wasser ist Voraussetzung für Frieden, Sicherheit und nachhaltige Entwicklung. Frieden, Sicherheit und Entwicklung auf der Welt bedeutet Frieden, Sicherheit und Wohlstand in der Schweiz. Die Wirtschaft profitiert von neuen Märkten, und Menschen in Entwicklungsländern haben weniger Gründe, ihre Heimat zu verlassen. Die Schweiz handelt entsprechend ihrer Aussenpolitischen Strategie, beziehungsweise ihrer Strategie der Internationalen Zusammenarbeit.

Die Erreichung des sechsten Nachhaltigkeitsziels der Agenda 2030 (SDG 6) bedingt genau das, was Blue Peace anstrebt: Die Zusammenarbeit Aller im Dienst einer Welt, auf der alle Zugang zu sauberem Wasser haben.