Mental Health Project in Bosnien und Herzegovina

Projekt abgeschlossen

Einer der Schwerpunktsbereiche der DEZA-Kooperations-strategie für BiH 2009-2012 ist Gesundheit. Angesichts der langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit im Bereich Familienmedizin wurde die DEZA von den Gesundheitsministerien angefragt, diese bei der Reform der Gesundheitsversorgung psychisch Kranker zu unterstützen.Die Kantone Genf, Jura, Fribourg und Bern haben im gleichen Zeitraum der DEZA mitgeteilt, dass sie grundsätzlich bereit sind, ein Kooperationsprogramm in BiH zu unterstützen. Durch gemeinsame Abklärungen und Planungsmissionen vor Ort wurde das vorliegende Projekt erarbeitet.

Land/Region Thema Periode Budget
Bosnien und Herzegowina
Gesundheit
Governance
Primäre Gesundheitsversorgung
Stärkung der Gesundheitssysteme
Dezentralisierung
05.06.2009 - 28.02.2014
CHF 4'546'000
Hintergrund

Nach dem Krieg musste in BiH die Gesundheitsver-sorgung psychisch Kranker von Grund auf neu aufgebaut werden, womit sich die Chance bot, das System neu zu überdenken. Die Herausforderung besteht darin, den Fokus nicht nur auf die Hospitalisation und Behandlung, sondern ebenso auf die Rehabilitation und die Prävention von psychischen Erkrankungen zu richten. Die Gesundheitsministerien beider Entitäten setzen sich stark für die weitere Verbesserung der Gesundheitsversorgung von psychisch Kranker ein. Politische und strategische Rahmenbedingungen sind vorhanden. Notwendig ist nun die konsequente Umsetzung der existierenden Politiken und Strategien.

Ziele
  • Verbesserung der psycho-sozialen Gesundheit der Bevölkerung in Bosnien und Herzegowina
  • BiH hat ein funktionierendes System psycho-sozialer Dienste auf Gemeindeebene
  • Umsetzung europäischer Psychiatrie-Standards
Zielgruppen

Gesundheitsfachkräfte für psychische Erkrankungen; Kunden von Dienstleistungen für psychische Erkrankungen; psychisch Erkrankte und deren Angehörige

Mittelfristige Wirkungen
  • Prozesse, Normen und Ausbildungscurricula im Psychiatriesystem sind überarbeitet/vereinheitlicht
  • Aus- und Weiterbildung von Fachpersonal und Management für psycho-soziale Dienste auf Gemeindeebene ist modernisiert und im System verankert
  • Die Stigmatisierung von psychisch Kranken in der Gesellschaft ist durch Öffentlichkeitskampagnen reduziert
Resultate

Resultate von früheren Phasen:  

  • Verbesserung der administrativen und rechtlichen Rahmenbedingungen für psycho-soziale Dienste
  • Zugang zu qualitativ verbesserter Versorgung für psychisch kranke Menschen auf Gemeindeebene
  • Verringerung der Stigmatisierung von psychisch Kranken


Verantwortliche Direktion/Bundesamt DEZA
Kreditbereich Ostzusammenarbeit
Projektpartner Vertragspartner
Ausländische staatliche Institution
  • Sub-National State SouthEast
  • Gesundheitsministerien der Republik Srpska und der Föderation Bosnien und Herzegowina - Schweizer Kantone Genf, Jura, Fribourg, Bern


Budget Laufende Phase Schweizer Beitrag CHF   4'546'000 Bereits ausgegebenes Schweizer Budget CHF   4'099'294
Projektphasen Phase 3 01.03.2018 - 28.02.2022   (Laufende Phase) Phase 2 01.03.2014 - 28.02.2018   (Completed)

Phase 1 05.06.2009 - 28.02.2014   (Completed)