Kreatives Europa (MEDIA/Kultur)

Aufeinandergestapelte Filmrollen
EU-Programm «Kreatives Europa» zur Förderung der audiovisuellen und kulturellen Branche © Rolf Weiss

«Kreatives Europa» ist das Rahmenprogramm der Europäischen Union (EU) zur Förderung der audiovisuellen und kulturellen Branche. Seit Anfang 2014 sind unter diesem Rahmenprogramm die zuvor eigenständig existierenden Unterprogramme MEDIA zur Förderung der Filmbranche und «Kultur» zur Förderung der Kultur- und Kreativbranche zusammengefasst.

Zurzeit nehmen neben den 28 Mitgliedstaaten der EU dreizehn weitere europäische Länder an mindestens einem der beiden Unterprogramme teil.

Chronologie

  • 14.11.2014: Beginn der Verhandlungen über eine Teilnahme der Schweiz an «Kreatives Europa»
  • 07.11.2014: Die EU verabschiedet ihr Verhandlungsmandat zu «Kreatives Europa»
  • 01.07.2014: Die neue Verordnung des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) über die MEDIA-Ersatz-Massnahmen tritt rückwirkend auf den 1. Januar 2014 in Kraft, sie sollen bis auf Weiteres die Nichtteilnahme der Schweiz am MEDIA-Programm kompensieren
  • 16.04.2014: Der Bundesrat verabschiedet ein Verhandlungsmandat für das Unterprogramm «Kultur»
  • 31.12.2013: Ende des MEDIA-Programms 2007–2013
  • 13.09.2013: Der Bundesrat verabschiedet das Mandat für Neuverhandlungen über das MEDIA-Abkommen für 2014–2020
  • 01.08.2010: Inkrafttreten von «MEDIA 2007»
  • 11.10.2007: Unterzeichnung von «MEDIA 2007» für den Zeitraum 2007–2013
  • 01.04.2006: Inkrafttreten des MEDIA-Abkommens
  • 26.10.2004: Unterzeichnung des MEDIA-Abkommens (im Rahmen der Bilateralen II

Stand Mai 2019

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