Automatischer Informationsaustausch in Steuersachen (ehem. Zinsbesteuerungsabkommen)

Tresor
Das Abkommen regelt die Besteuerung von grenzüberschreitenden Zinszahlungen an natürliche Personen. © Rolf Weiss

2004 haben die Schweiz und die Europäische Union (EU) im Rahmen der Bilateralen II das Zinsbesteuerungsabkommen zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Steuerhinterziehung abgeschlossen.

Es wird durch das am 27. Mai 2015 unterzeichnete Abkommen über den automatischen Informationsaustausch (AIA) in Steuersachen zwischen der Schweiz und der EU ersetzt. Dieses setzt den globalen AIA-Standard der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) um. In diesem Rahmen erheben die Schweiz und die 28 EU-Mitgliedstaaten seit 2017 Kontodaten und tauschen diese seit 2018 aus. Mit der Umsetzung des AIA-Standards leisten die Schweiz und die EU einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung von Steuerhinterziehung.

Chronologie

  • 01.01.2017: Inkrafttreten des AIA-Abkommens
  • 17.06.2016: Genehmigung durch das Parlament
  • 27.05.2015: Unterzeichnung des AIA-Abkommens
  • 01.07.2005: Inkrafttreten des Zinsbesteuerungsabkommens
  • 17.12.2004: Genehmigung durch das Parlament
  • 26.10.2004: Unterzeichnung des Zinsbesteuerungsabkommens (im Rahmen der Bilateralen II)

Stand September 2019

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