Personenfreizügigkeit

Laborantin bei der Arbeit
Staatsangehörige der Schweiz und der EU haben das Recht, Arbeitsplatz und Aufenthaltsort innerhalb der Staatsgebiete der Vertragsparteien frei zu wählen. © Novartis

Mit dem bilateralen Freizügigkeitsabkommen (FZA) erhalten Staatsangehörige der Schweiz und der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) das Recht, Arbeitsplatz und Aufenthaltsort innerhalb der Staatsgebiete der Vertragsparteien frei zu wählen.

Voraussetzung dafür ist, dass sie über einen gültigen Arbeitsvertrag verfügen, selbstständig erwerbend sind oder bei Nichterwerbstätigkeit ausreichend finanzielle Mittel nachweisen können und umfassend krankenversichert sind.

Chronologie

  • 01.01.2017: Inkrafttreten des Protokolls III (Ausdehnung des FZA auf Kroatien)
  • 16.12.2016: Beschluss zur Umsetzung von Art. 121a BV durch das Parlament
  • 09.02.2014: Annahme der Volksinitiative «Gegen Masseneinwanderung»
  • 01.06.2009: Inkrafttreten des Protokolls II
  • 08.02.2009: Genehmigung der Weiterführung des FZA sowie des Protokolls II (Ausdehnung des FZA auf Bulgarien und Rumänien) durch das Volk (mit 59,6% Ja-Stimmen)
  • 01.04.2006: Inkrafttreten des Protokolls I
  • 25.09.2005: Genehmigung des Protokolls I (Ausdehnung des FZA auf die 2004 beigetretenen EU-Mitgliedstaaten) durch das Volk (mit 56% Ja-Stimmen)
  • 01.06.2002: Inkrafttreten des Abkommens
  • 21.05.2000: Genehmigung des Abkommens im Rahmen der Abstimmung zu den Bilateralen I durch das Volk (mit 67,2% Ja-Stimmen)
  • 21.06.1999: Unterzeichnung des Abkommens (im Rahmen der Bilateralen I)

Stand Juni 2019

 

Karte Personenfreizügigkeit

Weiterführende Informationen

Dokumente

Allgemeine Informationen

 

Abkommen

 

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News

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Eröffnung der Vernehmlassung zum Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus (PMT) und Steuerung der Zuwanderung: Verordnungsanpassungen im Rahmen der Umsetzung von Art. 121a BV - Ergebnis der Vernehmlassung und Inkraftsetzung 

Medienkonferenz des Bundesrates vom 26.4.2017
Botschaft zur Volksinitiative «Raus aus der Sackgasse! Verzicht auf die Wiedereinführung von Zuwanderungskontingenten»

Medienkonferenz des Bundesrates vom 21.12.2016
Eckwerte für den Gegenentwurf zur Rasa-Initiative 

Medienkonferenz des Bundesrates vom 4.3.2016
Steuerung der Zuwanderung und Modernisierung des Erbrechts

Medienkonferenz des Bundesrates vom 22.12.2015
Abstimmung vom 28. Februar 2016: Volksinitiative «Zur Durchsetzung der Ausschaffung krimineller Ausländer (Durchsetzungsinitiative)»

Medienkonferenz des Bundesrates vom 4.12.2015
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Der Bundesrat trifft Massnahmen, um die Partizipations- sowie die Marktzugangsdossiers mit der EU wieder in Gang zu bringen

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Der Bundesrat empfiehlt die Initiative "Gegen Masseneinwanderung" zur Ablehnung

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Bundesrat ruft Ventilklausel für EU-17 und EU-8-Staaten an