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MitteilungVeröffentlicht am 9. Juli 2026

Newsticker Amerikas

Hier finden Sie News zu den aktuellsten Aktivitäten des EDA auf dem amerikanischen Doppelkontinent. Die Umsetzung der Amerikas-Strategie steht dabei im Fokus sowie die Bewältigung von Krisensituationen.

Karte des amerikanischen Doppelkontinents.

Amerikas-Strategie 2026–2029

Schweiz stärkt Partnerschaften auf dem amerikanischen Kontinent.

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08.07.2026 – Bundespräsident Parmelin und die mexikanische Präsidentin Sheinbaum bestärken bilaterale Handelsbeziehungen

Bundespräsident Guy Parmelin ist bei seinem Besuch in Mexiko am Mittwoch, 8. Juli 2026, mit Präsidentin Claudia Sheinbaum und Ministern der mexikanischen Regierung zusammengekommen. Im Zentrum der Gespräche standen die bilateralen Beziehungen, die Handelspolitik und die geopolitische Lage. Der Bundespräsident wurde in Mexiko von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation begleitet.

In den politischen Gesprächen unterstrichen beide Seiten die sehr guten, traditionsreichen bilateralen Beziehungen. Bereits im Jahr 1827 hatte die Schweiz ihr erstes Konsulat in Mexiko eröffnet; seit 80 Jahren werden diplomatische Beziehungen gepflegt. Beide Länder verbindet ihr Engagement für Wohlstand, Frieden und Stabilität.

Einen Schwerpunkt des Gesprächs zwischen Bundespräsident Parmelin und Präsidentin Sheinbaum bildete die Handelspolitik. Beide Seiten bekräftigen ihre Unterstützung für eine Modernisierung des 25 Jahre alten Freihandelsabkommens zwischen der Europäische Freihandelsassoziation (EFTA) und Mexiko. Mexiko ist der zweitwichtigste Handelspartner der Schweiz in Lateinamerika, die Schweiz ist die sechstgrösste Investorin in dem Land. Die beiden Präsidenten bekräftigten, dass die Zusammenarbeit in den Bereichen der Kultur und der Wissenschaft verstärkt werden soll.

Medienmitteilung, WBF

02.07.2026 – Erdbeben in Venezuela: Rettungskette beendet ihren Einsatz, Schweiz setzt ihre humanitäre Hilfe fort

Die Zahl der Opfer der beiden starken Erdbeben in Venezuela steigt weiter an, und die Zerstörungen sind beträchtlich. Die Rettungskette Schweiz, die seit vergangenem Freitag im Einsatz war, um verschüttete Menschen zu bergen, hat ihren Einsatz beendet und kehrt in die Schweiz zurück. Die Schweiz setzt ihre Nothilfe fort und entsendet zur Unterstützung der Überlebenden Fachleute des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe.

Medienmitteilung

29.06.2026 – US-Zölle: Bundesrat bekräftigt Absichtserklärung Schweiz - USA

Ziel des Bundesrats bleibt der Abschluss eines Handelsabkommens mit den USA. Im Rahmen der Zolldiskussionen mit den USA hat der Bundesrat am 29. Juni 2026 eine Absichtserklärung veröffentlicht, welche die konkrete Umsetzung von in der gemeinsamen Absichtserklärung vom 14. November 2025 verankerten Themen aufzeigt. Zusätzlich zu den unmittelbar nach der Verkündigung der Absichtserklärung Schweiz - USA bereits abgebauten Einfuhrzölle auf eine Reihe von US-Produkten, beabsichtigt der Bundesrat, weitere Massnahmen zur Umsetzung der in der Erklärung vereinbarten Themen zu ergreifen. Diese betreffen die vereinfachte Anerkennung von US-Normen in den Bereichen Konformitätsbewertungsstellen, Medizinprodukte und Personenwagen sowie das öffentliche Beschaffungswesen. Die Umsetzung der erwähnten Punkte erfolgt durch den Bundesrat durch Anpassungen von Verordnungen.

Die Umsetzung dieser Massnahmen verfolgt die in der gemeinsamen Absichtserklärung vereinbarten Ziele und steht im Einklang mit dem Verhandlungsmandat des Bundesrates zu den Gesprächen mit den USA. Gleichzeitig wird die Einhaltung der Absichtserklärung seitens USA erwartet.

Diese Ankündigung trägt weiter zur Stabilisierung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und den USA bei und unterstützt die exportierenden Schweizer Unternehmen in ihrer Planungssicherheit. Die Verhandlungen über ein rechtlich verbindliches Handelsabkommen laufen weiter.

Medienmitteilung des WBF, 29.06.2026

29.06.2026 – Die Schweizer Rettungskette setzt ihren Einsatz in Venezuela fort

Der Einsatz der Schweizer Rettungskette in Venezuela dauert an, wird aber in den nächsten Tagen abgeschlossen. Das EDA wird zu gegebener Zeit über die Bilanz des Einsatzes sowie über den Zeitpunkt der Rückkehr der Schweizer Rettungskette in die Schweiz informieren. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit des EDA (DEZA) prüft derzeit mögliche Massnahmen über diese Hilfsphase hinaus.

26.06.2026 – Rettungskette Schweiz ist in Caracas eingetroffen

Mitglieder der Rettungskette steigen aus einem Flugzeug aus.

Die Rettungskette Schweiz ist am Freitag, 26. Juni, in der venezolanischen Hauptstadt Caracas eingetroffen. Das Team der Rettungskette Schweiz besteht aus 80 Spezialistinnen und Spezialisten, darunter auch 22 Angehörige der Armee. Mit ihren Fähigkeiten im Bereich Urban Search and Rescue sind sie in der Lage, einen Beitrag zu diesem Rettungseinsatz zu leisten und Opfer aus Trümmerlagen zu bergen. Im Einsatz stehen ebenfalls acht Suchhunde. Insgesamt hat die Rettungskette Schweiz rund 18 Tonnen Rettungsmaterial nach Venezuela gebracht.

Nach ihrer Ankunft kurz vor Mittag hat die Schweizer Rettungskette in Abstimmung mit den venezolanischen Behörden sofort mit den Vorbereitungen für ihren Einsatz begonnen. Ihre Aufgabe wird es sein, Opfer des Erdbebens in den Trümmern aufzuspüren, sie zu bergen und zu retten. Die Einsatzorte werden in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden festgelegt.

Für diese erste Such- und Rettungsphase hat die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des EDA 1,5 Millionen Franken aus den Nothilfemitteln freigegeben. Um der betroffenen Bevölkerung in Venezuela zu helfen, prüft sie zudem weitere Unterstützungsmassnahmen.

Dem EDA liegen derzeit keine Informationen über mögliche Schweizer Opfer vor. Die entsprechenden Abklärungen dauern an. Bislang sind bei der Helpline des EDA einige Anfragen eingegangen.

Die Schweizer Botschaft in Venezuela ist operationell.

25.06.2026 – Bundespräsident Guy Parmelin leitet Wirtschafts- und Wissenschaftsmission nach Nordamerika

Bundespräsident Guy Parmelin reist vom 29. Juni bis zum 9. Juli 2026 für eine Wirtschafts- und Wissenschaftsmission in die USA und nach Kanada sowie für eine Wirtschaftsmission nach Mexiko. In Mexiko wird der Bundespräsident mit Präsidentin Claudia Sheinbaum zusammenkommen. Ziel der Reise ist, die wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Beziehungen der Schweiz in Nordamerika zu stärken und weiterzuentwickeln. Am 2. Juli wird Bundespräsident Parmelin das Spiel der Schweizer Nationalmannschaft im Sechzehntelfinal der Fussballweltmeisterschaft in Vancouver besuchen.

Medienmitteilung, WBF

25.06.2026 – Rettungsteam fliegt mit Suchhunden in die Erdbebenregion

Die Schweiz hat den venezolanischen Behörden ihre Unterstützung angeboten, nachdem diese einen internationalen Hilfsaufruf lanciert hatten. Die venezolanischen Behörden haben das Schweizer Hilfsangebot angenommen und ausdrücklich begrüsst. Der Einsatz der Rettungskette Schweiz wird nun umgesetzt: Ein Team von 80 Spezialistinnen und Spezialisten mit acht Suchhunden sowie 18 Tonnen Rettungsmaterial reist nach Venezuela. Der Abflug erfolgt am Freitagmorgen um 02.00 Uhr ab Zürich mit einem Airbus 340-300. Die Ankunft in Caracas ist für 10 Uhr Ortszeit vorgesehen. Die Rettungskette Schweiz wird nach ihrer Ankunft die Vorbereitungen für ihren Einsatz in Abstimmung mit den venezolanischen Behörden aufnehmen. Ihr Auftrag besteht darin, nach Erdbebenopfern in den Trümmern zu suchen, sie zu bergen und zu retten.

Bild- und Videomaterial von der Verladung des Materials wird ab morgen Vormittag über diesen Link zur Verfügung gestellt.

25.06.2026 – Erdbeben in Venezuela: Stellungnahme des Bundesrats und Mobilisierung der Rettungskette Schweiz

Bundespräsident Guy Parmelin hat im Namen der Landesregierung Stellung zum verheerenden Erdbeben in Venezuela genommen. Die Gedanken des Bundesrats sind bei den Opfern, ihren Familien und der gesamten betroffenen Bevölkerung.

@ParmelinG, Social Media Plattform X, 25.06.2026

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Humanitäre Hilfe

Die Schweiz hat den venezolanischen Behörden ihre Unterstützung angeboten, nachdem diese einen internationalen Hilfsaufruf lanciert hatten. Der Delegierte des Bundesrates für humanitäre Hilfe hat beschlossen, die Rettungskette Schweiz mit 80 Mitgliedern und acht Suchhunden sowie 18 Tonnen Rettungsmaterial zu mobilisieren. Der Auftrag der Rettungskette Schweiz ist, Erdbebenopfer in den Trümmern zu suchen, zu bergen und zu retten.

Da der venezolanische Luftraum für die meisten europäischen Fluggesellschaften geschlossen ist, laufen derzeit Abklärungen, um möglichst rasch einen Flug für den Transport der Schweizer Rettungskräfte und ihrer Ausrüstung zu organisieren.

Schweizerinnen und Schweizer vor Ort

Die Schweizer Botschaft steht mit den zuständigen Behörden in Venezuela in Kontakt. Dem EDA liegen derzeit keine Informationen über Schweizer Opfer vor. Entsprechende Abklärungen sind im Gang.

Aktuell sind auf Travel Admin fünf Schweizer Reisende registriert. Im Auslandschweizerregister sind rund 1'000 Personen angemeldet.

Schweizer Staatsangehörige vor Ort sind gehalten, die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen. In dringenden Fällen kann die Helpline EDA rund um die Uhr unter +41 800 24 7 365 / +41 58 465 33 33 oder per E-Mail helpline@eda.admin.ch kontaktiert werden.

Die Reisehinweise des EDA raten seit längerem von touristischen und anderen nicht dringenden Reisen nach Venezuela ab. Von Reisen in einzelne Landesteile wird generell abgeraten

Das Schweizer Botschaftspersonal ist wohlauf. Die Botschaft bleibt heute aus Sicherheitsgründen geschlossen ist aber operationell.

23.06.2026 – Schweiz nimmt Jahrestagung der Generalversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) teil

Botschafter François Voeffray Peyro, Chef der Abteilung Amerikas im EDA, leitete die Schweizer Delegation an der 56. Jahrestagung der Generalversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Panama.

Die Zusammenarbeit der Schweiz mit der OAS ist Teil der aussenpolitischen Prioritäten, wie sie in der Amerikas-Strategie 2026–2029 des Bundesrats formuliert sind.

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Zusammen mit der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) ist die OAS die wichtigste multilaterale Organisation in der Amerikas-Region und ein langjähriger Partner der Schweiz. Die OAS spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung der Demokratie und der Verteidigung der Menschenrechte. Seit 1978 verfügt die Schweiz über den Status eines ständigen Beobachters bei der OAS.

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Erosion der Demokratie und bestimmter Grundfreiheiten beteiligt sich die Schweiz regelmässig an Wahlbeobachtungsmissionen der OAS und unterstützt ein Projekt der OAS, das darauf abzielt, die Widerstandsfähigkeit der Wahlinstitutionen gegenüber politischem Druck zu stärken.

Zudem unterstützt die Schweiz die Arbeit der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte mit Sitz in Washington, D.C., des Interamerikanischen Gerichtshofs für Menschenrechte mit Sitz in San José (Costa Rica) sowie des OAS-Sonderberichterstatters für Meinungsfreiheit. Schliesslich prüft sie derzeit einen neuen Ansatz für die Zusammenarbeit mit der OAS und der Global Initiative against Transnational Organized Crime im Kampf gegen den illegalen Handel mit Kleinwaffen und Munition.

16.06.2026 –Staatssekretärin Martina Hirayama auf Wissenschaftsmission in Kanada

Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation, reist vom 15. bis 19. Juni 2026 für eine Wissenschaftsmission nach Kanada. Auf dem Programm stehen Treffen auf ministerieller Ebene und Besuche bei Wissenschafts- und Technologieeinrichtungen in Montreal, Ottawa und Toronto. Im Fokus der Gespräche sind Schlüsselbereiche wie Quantentechnologien, künstliche Intelligenz, Biowissenschaften und die Polarforschung.

Medienmitteilung, SBFI

08.06.2026 – Bundesrat Ignazio Cassis empfängt den panamaischen Aussenminister Javier Martínez-Acha Vásquez

Bundesrat Ignazio Cassis weiht gemeinsam mit seinem Amtskollegen Javier Martínez-Acha Vásquez die Botschaft von Panama in Bern ein.

Die beiden Amtskollegen führten bilaterale Gespräche und nahmen ein gemeinsames Arbeitsessen ein. Sie besprachen die bilateralen Beziehungen sowie aktuelle regionale und internationale Themen.

Im Mittelpunkt der Gespräche stand der Beitritt der Schweiz zum Protokoll zum Abkommen über die dauerhafte Neutralität und den Betrieb des Panamakanals. Bundesrat Ignazio Cassis überreichte dem panamaischen Aussenminister eine Kopie der Beitrittsurkunde. Mit dem Beitritt bekräftigt die Schweiz ihr Engagement für das Völkerrecht, die freie Schifffahrt und den Welthandel. Die beiden Amtskollegen würdigten diesen Schritt als starkes Zeichen des gegenseitigen Vertrauens und der Zusammenarbeit in einem unsicheren geopolitischen Umfeld.

Zum Schluss des Treffens wurde die neue Botschaft der Republik Panama in Bern eingeweiht. In seiner Ansprache würdigte Bundesrat Cassis dieses Zeichen der Freundschaft. Er erinnerte daran, dass der Beitritt der Schweiz zum Protokoll über die Neutralität des Panamakanals ein konkreter Ausdruck für die ähnlichen Sichtweisen der beiden Länder sei.

Medienmitteilung: Neutralität des Panamakanals und regionale Herausforderungen: Bundesrat Ignazio Cassis empfängt den panamaischen Aussenminister, 08.06.2026

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