Programme de sécurisation foncière

Projekt abgeschlossen

Unklare Besitzverhältnisse, interne Vertreibungen und die z.T. noch bevorstehende Rückkehr von Flüchtlingen und intern Vertriebenen stellen die zuständigen Behörden und Gemeinschaften vor enorme Probleme. Im Rahmen der Unterstützung von regionalen Universitäten finanzierte die DEZA (zusammen mit der EU) eine Studie, welche die Situation in den drei Provinzen Karuzi, Rutana, Makamba untersuchte. Sie zeigte auf, dass sowohl die Bauern als auch Investoren keinerlei Sicherheiten bezüglich Landbesitzes haben. Gültige Landtitel sind aber für die Entwicklung des Landes und eine Landnutzung ohne gewalttätige Konflikte entscheidend. Aufgrund der Studie wurde zusammen mit den zuständigen Behörden und den lokalen Würdenträgern, den „Bashingantahe“ einen Lösungsvorschlag entwickelt. Es sieht vor, sogenannte „Guichet foncier“ zu errichten, die „Commission de terre“ zu modernisieren und ein verlässliches Inventar der Landparzellen zu erstellen. Das Projekt soll auch dazu dienen, die Erfahrungen in den nationalen Diskurs einzubringen und damit einen wichtigen Beitrag zur optimalen Nutzung des zur Verfügung stehenden Landes und zur friedlichen Reintegration der zahlreichen Flüchtlinge zu leisten.

Land/Region Thema Periode Budget
Burundi
Konflikt & Fragilität
Governance
Steuerung und Reform der Sicherheitssysteme
Weiterentwicklung von Recht und Rechtsprechung
Dezentralisierung
01.04.2011 - 31.12.2013
CHF 3'215'000
Verantwortliche Direktion/Bundesamt DEZA
Kreditbereich Entwicklungszusammenarbeit
Projektpartner Vertragspartner
Ausländische staatliche Institution
  • National State Institute North
  • Sub-National State SouthEast


Budget Laufende Phase Schweizer Beitrag CHF   3'215'000 Bereits ausgegebenes Schweizer Budget CHF   2'830'668
Projektphasen Phase 3 01.01.2014 - 31.12.2019   (Laufende Phase)

Phase 2 01.04.2011 - 31.12.2013   (Completed)

Phase 1 01.11.2007 - 30.06.2012   (Completed)