Forschung und Entwicklung

Die Schweiz gibt fast 23 Milliarden Franken für Forschung und Entwicklung aus und gehört damit zu Ländern mit den höchsten Investitionen in diesem Gebiet. Zwei Drittel der Ausgaben für Forschung und Entwicklung werden von privaten Unternehmen getätigt. 

Laborantin bei der Arbeit.
Entwicklungsabteilung der Maschinenproduktion Buehler AG, Uzwil. © Hanspeter Baertschi

Fast 23 Milliarden Franken werden in der Schweiz pro Jahr für Forschung und Entwicklung (F&E) ausgegeben, was 3,15% des Brutto-Inlandprodukts ausmacht. Im internationalen Vergleich steht die Schweiz damit an siebter Stelle.

Die Universitäten und die beiden eidgenössischen technischen Hochschulen widmen sich in erster Linie der Grundlagenforschung. Die Fachhochschulen und Privatunternehmen indessen kümmern sich um die angewandte Forschung und um die Anforderungen der Wirtschaft.

Im Bereich von Forschung und Entwicklung spielen die privaten Unternehmen in der Schweiz eine massgebliche Rolle. Im Jahr 2019 investierten sie hier 15,5 Milliarden Franken (2,1% des BIP). Drei Viertel dieser Summe entfallen auf Branchen mit traditionell bedeutenden Forschungsaufwendungen: Pharmazeutische und chemische Industrie (36,7%), Metallindustrie (13,7%), Forschungslabors (13%) und neue Technologien (11,3%).