Gewässer

Die Schweiz ist das Wasserschloss Europas. Die Wasserkraft ist die bedeutendste der erneuerbaren Energien des Landes.

Rheinfall bei Schaffhausen
Der Rheinfall bei Schaffhausen © Beat Presser

Die Schweiz verfügt über 6%  der Süsswasservorräte Europas. Die Gewässer werden aus Niederschlägen, aus Quellen sowie aus den hydrologischen Speichern Schnee und Gletscher gespiesen. Seen und Fliessgewässer kommen in den vielfältigsten Formen vor. 

Die Schweiz ist bekannt für die hohe Qualität ihres Grundwassers. 80% des Trink- und Gebrauchwassers stammt aus diesen Vorräten. Das Trinkwasser ist von hervorragender Qualität. Das zeigt sich unter anderem daran, dass etwa 40% des gesamten Trinkwassers keinerlei Aufbereitung bedarf, bevor es zu den Haushalten gelangt. 

Die Haushalte verbrauchen im Schnitt 162 Liter Wasser pro Person und Tag. Seit Beginn der 1980er-Jahre ist der Gesamtverbrauch (einschliesslich Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft) trotz wachsender Bevölkerungszahl um rund 30% zurückgegangen. Der geringere Wasserverbrauch ist in erster Linie der Verlagerung von wasserintensiven Industriezweigen ins Ausland sowie wassersparenden Haushaltsgeräten zuzuschreiben. 

Die Wasserkraft ist die bedeutendste erneuerbare Energie in der Schweiz. Zurzeit stammen 56% des produzierten Stroms aus der Wasserkraft. Zwei Drittel davon werden in den Bergregionen der Kantone Bern, Uri, Graubünden, Tessin und Wallis produziert.