Feste und Bräuche im Herbst

Die Mehrzahl der Herbstfeste steht im Zusammenhang mit Ernte und Weinlese.

Verkaufstand mit Besuchern auf dem Zibelemärit
Zibelemärit © Schweiz Tourismus

Winzerfeste

In allen Weinregionen werden Winzerfeste gefeiert. Das bedeutendste ist dasjenige der Neuenburger, sie feiern Ende September drei Tage lang. Vevey begeht seine «Fête des Vignerons» alle 25 Jahre. In Umzügen ziehen hunderte von Darstellern und Tieren durch den Ort. Das nächste «Fête des Vignerons» findet 2019 statt.

Bénichon-Chilbi

Im Kanton Freiburg wird die «Chilbi» (Bénichon) mit üppigen Mahlzeiten, Tänzen, Umzügen und Musik gefeiert – im Unterland am zweiten Sonntag im September, in den Bergregionen am zweiten Sonntag im Oktober.

Älplerchilbi (Sennenchilbi)

Die Zentralschweiz und insbesondere die Halbkantone Ob- und Nidwalden sind bekannt für ihre Erntedankfeste unter dem Namen Älpler- oder Sennenchilbi jeweils am dritten Sonntag im Oktober. Die Sennen (Arbeitskräfte auf der Alp, Hirten und Käser) versammeln sich auf dem Dorfplatz und geben ihre Älplersprüche zum Besten und nehmen Dorfgrössen auf die Schippe.

Zibelemärit (Zwiebelmarkt)

Am vierten Montag im November findet in Bern der Zibelemärit statt. Die Stadt schmückt sich bunt und an den Marktständen werden Zwiebeln, Wintergemüse, Keramikgeschirr, Magenbrot und Souvenirs verkauft.

Unspunnenfest

Das Schweizer Trachten- und Älplerfest (Unspunnenfest) findet etwa alle 12 Jahre in Interlaken statt. In dessen Mittelpunkt steht Volksbrauchtum wie Schwingen, Jodeln und das Stossen des 83,5kg schweren Unspunnensteins. Das nächste Unspunnenfest ist für 2017 geplant.

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