Ski

Das Skifahren ist eine Schweizer «Nationalsportarten». Sie ist stark im nationalen Bewusstsein verankert und mit dem Mythos der Berge verankert.

Skifahrer bei einer Abfahrt in den Bergen
Skivergnügen im Wintersportort Meiringen-Hasliberg, im Berner Oberland. © swiss-image.ch / Christian Perret

Auf der Rangliste der beliebtesten Ski-Destinationen der Welt belegt die Schweiz den fünften Platz. Der Skisport wird von einem grossen Teil der Bevölkerung ausgeübt und ist in manchen Regionen wie das Wallis oder Graubünden ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Zermatt, Verbier, Davos, Laax und St. Moritz sind die Wintersportzentren mit den höchsten Besucherfrequenzen.

Die ersten Skiclubs wurden 1893 in Glarus, 1900 in Bern und 1901 in Zürich gegründet. Anfangs des 20. Jahrhunderts begannen Orte wie Davos und St. Moriz, Skifahrer anzulocken. Seit etwa 1950, als die Skipisten mit Transportanlagen ausgestattet wurden, entwickelte sich das Skifahren zu einem regelrechten Volkssport und zu einem Phänomen des Massentourismus. Auch das snowboarden erfreut sich vor allem unter den Jungen grosser Beliebtheit.

Schweizer Sportlerinnen und Sportler gehören zu den Besten im alpinen Skisport und in verwandten Disziplinen wie Skisprung und Snowboard. An den Olympischen Winterspielen haben Schweizer Athleten bisher insgesamt 59 Medaillen im Ski-Alpin, 12 in der Disziplin Snowboard und 5 beim Skispringen gewonnen. Ausserdem hat die Schweiz mehrere Ski-Weltmeister gestellt. Zu den bekanntesten Fahrerinnen und Fahrern der letzten Jahrzehnte gehören Carlo Janka, Lara Gut, Didier Cuche, Erika Hess, Vreni Schneider, Pirmin Zurbriggen und Bernhard Russi.

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