Museen

In der Schweiz gibt es insgesamt rund 1'110 Museen verschiedenster Art.

Austellungsraum im Verkehrshaus in Luzern mit Besuchern
Das Verkehrshaus in Luzern. © Verkehrshaus

Das Schweizerische Nationalmuseum besteht aus 3 Ausstellungshäusern: dem Landesmuseum Zürich,  dem Schloss Prangins (Kanton Waadt) und dem Forum Schweizer Geschichte Schwyz. Die Institutionen konservieren Objekte der Vergangenheit aus allen Epochen und Regionen des Landes.  Weitere dem Bund unterstellte Museen sind das Museum für Musikautomaten in Seewen, das Museo Vela in Ligornetto, das Museum der Sammlung Oskar Reinhart «am Römerholz» in Winterthur sowie das Schweizer Zollmuseum in Cantine di Gandria (Kanton Tessin 

In allen grossen Städten gibt es ausserdem bedeutende Kunstsammlungen. An erster Stelle ist hier Basel zu nennen: die Kunsthalle Basel für zeitgenössische und das Kunstmuseum Basel für klassische Kunst, sowie private Sammlungen (die Fondation Beyeler und das Tinguely-Museum). 

Das Zürcher Kunsthaus, das Musée d’art et d’histoire in Genf und das Kunstmuseum Bern beherbergen Meisterwerke der Malerei vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. 

Zu den kleineren Museen gehören die Fondation Gianadda in Martigny (Kanton Wallis), die Sammlung Rosengart in Luzern oder das Musée de l’art brut in Lausanne. In Bern ist zudem das Paul Klee-Zentrum in einem vom Architekten Renzo Piano entworfenen futuristischen Gebäude untergebracht. 

In Luzern befindet sich das meistbesuchte Museum des Landes, das Verkehrshaus der Schweiz. Und im Dorf Brienz (Kanton Bern) ist das Freilichtmuseum Ballenberg beheimatet, wo traditionelle Bauernhäuser aus allen Landesteilen wieder aufgebaut worden sind. In La Chaux-de-Fonds (Kanton Neuenburg) sind im Uhrenmuseum über 3’000 Uhren zu bewundern.