Ausländische Wohnbevölkerung

Ein Viertel der Gesamtbevölkerung sind Ausländer, was die kulturelle Vielfalt der Schweiz bereichert.

Multikulturelle Schulklasse
Multikulturelle Schulklasse in Littau, Luzern. © Andri Pol / Swiss Customs Museum

Der hohe Ausländeranteil (25%) verstärkt den multikulturellen Charakter der Schweiz. Etwas mehr als ein Fünftel der ausländischen Wohnbevölkerung ist in der Schweiz geboren oder aufgewachsen.

Mit 311’742 Personen stellen die Italiener die grösste Ausländergemeinschaft in der Schweiz, gefolgt von den Deutschen, den Portugiesen und den Franzosen. Während mehr als drei Viertel der Ausländer aus europäischen Ländern stammt, nimmt der Anteil an Immigranten aus entfernteren Ländern Jahr für Jahr zu.

Der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung ist regional sehr unterschiedlich, je nach Urbanisierungsgrad, Wirtschaftsstruktur und Grenznähe. So beträgt der Ausländeranteil im Kanton Uri 11%, während er im Kanton Genf 41% beträgt.

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist der Anteil der eingebürgerten Ausländer in der Schweiz gering. Insgesamt hat sich die Zahl der Personen, die den Schweizer Pass erhalten haben, in den letzten zwanzig Jahren verdreifacht. Im Jahr 2015 wurden 40’689 Ausländer eingebürgert.

Die Einbürgerung ist möglich nach einem Mindestaufenthalt in der Schweiz von 12 Jahren. Die Aufenthaltsjahre im Alter zwischen 10 und 20 werden doppelt angerechnet. Eine erleichterte Einbürgerung ist möglich, wenn der Ehepartner oder ein Elternteil bereits Schweizer ist.