Die Schweiz im Kalten Krieg (1945–1989)

Originalfoto des Igelpavillon "Wehrhafte Schweiz" an der Expo 64 in Lausanne
Igelpavillon «Wehrhafte Schweiz», Expo 64, Lausanne. © keystone

Innenpolitisch etablierte sich in der Nachkriegszeit eine Konkordanzregierung unter Einschluss der Sozialdemokraten. Die vier grössten Parteien teilten die sieben Regierungssitze ab 1959 nach einem festen Schlüssel («Zauberformel») dauerhaft unter sich auf.

Die Schweiz erlebte in der Nachkriegszeit eine wirtschaftliche Hochkonjunktur. Ihre Stärke lag herkömmlich im industriellen Bereich, doch verwandelte sie sich im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts in eine Volkswirtschaft, in welcher der Dienstleistungssektor drei Viertel der Werktätigen beschäftigte. Im Laufe dieses Prozesses erhöhte sich der Lebensstandard beträchtlich. Die Arbeitsbedingungen und die soziale Sicherheit wurden immer besser und das Warenangebot immer reichhaltiger.

Als kleine offene Volkswirtschaft war und ist die Schweiz auf den Zugang zu ausländischen Märkten angewiesen. Gleichzeitig praktizierte sie während des Kalten Krieges eine strikte Neutralität zwischen den Blöcken, obwohl sie sich wirtschaftlich, politisch und kulturell dem Westen zugehörig fühlte.

Die Schweiz im Kalten Krieg (1945–1989) (PDF, 179.6 kB, Deutsch)