Bildung – Fakten und Zahlen

In der Schweiz ist der obligatorische Schulunterricht Sache der 26 Kantone. Die weiterführende Ausbildung (Berufsbildung und Gymnasium sowie Hochschulen und Höhere Berufsbildung) fällt in die Zuständigkeit des Bundes oder der Kantone.

Studierende in einer Bibliothek
Studierende in der Bibliothek der Universität Bern © EDA, Präsenz Schweiz

Die grosse Mehrheit der Kinder besucht den obligatorischen Schulunterricht (9–10 Jahre) an einer öffentlichen Schule ihres Wohnortes.Anschliessend folgt für 90% der Jugendlichen eine zwei beziehungsweise drei- bis vierjährige nachobligatorische Ausbildung ihrer Wahl. Nach dem Erwerb des entsprechenden Abschlusses treten sie entweder ins Berufsleben ein, besuchen ein Angebot der Höheren Berufsbildung oder beginnen ein Studium an einer Hochschule. 

  • In der Schweiz gibt es jedes Jahr rund167’000 schulpflichtige Kinder auf der Vorschulstufe, 467’000 auf der Primarstufe und 255’000 auf der Sekundarstufe I.
  • Daneben besuchen jedes Jahr rund 366’000 Jugendliche ein Bildungsangebot auf Sekundarstufe II. Rund zwei Drittel von ihnen entschliessen sich für eine berufliche Grundbildung, «Lehre» genannt. Die übrigen besuchen eine allgemeinbildende Schule (Maturitäts- oder Fachmittelschule).
  • Rund 238’000 Studierende schreiben sich jedes Jahr an einer Hochschule ein: 61% an einer universitären Hochschule (Universitäten und ETH), 30% an einer Fachhochschule (FH) und 8% an einer pädagogischen Hochschule (PH).
  • Derzeit verfügen 41% der Personen zwischen 25 und 64 Jahren über einen Abschluss auf Tertiärniveau (Hochschule oder höhere Berufsbildung).
  • Die öffentliche Hand gibt in der Schweiz jährlich rund 35 Milliarden Franken für die Bildung aus, was 5,6% des Bruttoinlandprodukts (BIP) entspricht.
  • Die Betriebe finanzieren die Berufsbildung jährlich mit 2,8 Milliarden Franken.

 

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